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Hört euch gemeinsam alle Tagebucheinträge an.
Lies dir die Tagebucheinträge noch einmal still durch. Suche dir einen Tag oder eine Textpassage aus. Begib dich in ein fiktives Gespräch mit dem Text. Beziehe die Bibelstellen in deine Überlegungen mit ein.
Zur Person:
Jochen Klepper, geboren am 22.3.1903, studierte Theologie und arbeitete beim Evangelischen Presseverband und beim Rundfunk. Er heiratete Johanna Stein ("Hanni"), die aus einer jüdischen Familie stammte. 1933 wurde er vom Rundfunk entlassen und fand vorübergehend Arbeit im Ullstein-Verlag, Berlin. 1937 erhielt er Schreibverbot durch Ausschluss aus der "Reichsschrifttums-Kammer". Am 11. Dezember 1942 ging er mit seiner Frau und seiner jüngsten Stieftochter, deren Deportation bevorstand, freiwillig in den Tod. Der Auszug aus seinem Tagebuch schildert seine Wahrnehmung der Pogromnacht.
Foto: BArch, Bild 146-1970-061-65 / o. Ang.
Magdeburg, November 1938: Zerstörte jüdische Buchdruckerei L. Sperling & Co. mit zerbrochenen Glasscheiben.
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Thema 2: Der 9. November 1938: Modul 9
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17.10.2010
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Jochen Klepper, geboren am 22.3.1903, studierte Theologie und arbeitete beim Evangelischen Presseverband und beim Rundfunk. Er heiratete Johanna Stein ("Hanni"), die aus einer jüdischen Familie stammte. 1933 wurde er vom Rundfunk entlassen und fand vorübergehend Arbeit im Ullstein-Verlag, Berlin. 1937 erhielt er Schreibverbot durch Ausschluss aus der "Reichsschrifttums-Kammer". Am 11. Dezember 1942 ging er mit seiner Frau und seiner jüngsten Stieftochter, deren Deportation bevorstand, freiwillig in den Tod. Der Auszug aus seinem Tagebuch schildert seine Wahrnehmung der Pogromnacht.
Foto: BArch, Bild 146-1970-061-65 / o. Ang.
Magdeburg, November 1938: Zerstörte jüdische Buchdruckerei L. Sperling & Co. mit zerbrochenen Glasscheiben.






