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Aktuelles
Im Gespräch: Als sich Harald Hauswald ein Fahrrad borgte (Berlin)
Podcast zum Film "Radfahrer"
Minutiös führen die Stasi-Akten den Alltag des "Radfahrers" auf. 35 Mitarbeiter der Staatssicherheit erstellen eine 1500-seitige Akte über Harald Hauswald. Er fotografiert den Alltag in der DDR: die baufälligen Häuser, die im Schutt spielenden Kinder, die Menschen.
Aufmerksam auf Harald Hauswald wurden die Beamten der Stasi durch seine Teilnahme an einer Demonstration, bei der er mit etwa 50 anderen Personen stillschweigend auf einem geliehenen Fahrrad die Schönhauser Allee bis zum Alexanderplatz entlangfuhr. Von diesem Moment an war Harald Hauswald nur noch selten alleine. Die Beamten folgten ihm. Sie stellten einen Überwachungswagen vor sein Wohnhaus, der 24 Stunden am Tag besetzt war. Seine Fotografien, die teilweise in Westzeitungen veröffentlicht wurden, betrachteten sie mit Argwohn. Sie durchsuchten seine Wohnung und nahmen ihn mit zum Verhör.
Der Filmemacher Marc Thümmler war von der Geschichte und den Bildern des Fotografen fasziniert. Beinahe 20 Jahre nach dem Mauerfall beschloss er einen Film über Harald Hauswald, seine Fotografien und seine Stasi-Akte zu machen. Der 2008 zum ersten Mal im Kino vorgeführte Film Radfahrer zeigt die Schwarzweißfotografien von Harald Hauswald, unterlegt mit einer aus dem Off gesprochenen Tonspur seiner Stasi-Akte.
Nun ist der Film in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung auf DVD erschienen. Am 8. Dezember fand im Programmkino Tilsiter Lichtspiele eine Filmpräsentation statt. Lilith Schardt und Jaana Müller sprachen im Vorfeld mit Harald Hauswald und Marc Thümmler.
Und hier kommst du zum Podcast, den man sich natürlich auch abonnieren kann.
Foto: aus dem Film Radfahrer © Marc Thümmler, Bildausschnitt
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Minutiös führen die Stasi-Akten den Alltag des "Radfahrers" auf. 35 Mitarbeiter der Staatssicherheit erstellen eine 1500-seitige Akte über Harald Hauswald. Er fotografiert den Alltag in der DDR: die baufälligen Häuser, die im Schutt spielenden Kinder, die Menschen.
Aufmerksam auf Harald Hauswald wurden die Beamten der Stasi durch seine Teilnahme an einer Demonstration, bei der er mit etwa 50 anderen Personen stillschweigend auf einem geliehenen Fahrrad die Schönhauser Allee bis zum Alexanderplatz entlangfuhr. Von diesem Moment an war Harald Hauswald nur noch selten alleine. Die Beamten folgten ihm. Sie stellten einen Überwachungswagen vor sein Wohnhaus, der 24 Stunden am Tag besetzt war. Seine Fotografien, die teilweise in Westzeitungen veröffentlicht wurden, betrachteten sie mit Argwohn. Sie durchsuchten seine Wohnung und nahmen ihn mit zum Verhör.
Der Filmemacher Marc Thümmler war von der Geschichte und den Bildern des Fotografen fasziniert. Beinahe 20 Jahre nach dem Mauerfall beschloss er einen Film über Harald Hauswald, seine Fotografien und seine Stasi-Akte zu machen. Der 2008 zum ersten Mal im Kino vorgeführte Film Radfahrer zeigt die Schwarzweißfotografien von Harald Hauswald, unterlegt mit einer aus dem Off gesprochenen Tonspur seiner Stasi-Akte.
Nun ist der Film in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung auf DVD erschienen. Am 8. Dezember fand im Programmkino Tilsiter Lichtspiele eine Filmpräsentation statt. Lilith Schardt und Jaana Müller sprachen im Vorfeld mit Harald Hauswald und Marc Thümmler.
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Foto: aus dem Film Radfahrer © Marc Thümmler, Bildausschnitt






