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Dossier: Judenverfolgung im NS
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Interview: Im Gespräch mit Zeitzeugin Inge Deutschkron
Es gibt viele Möglichkeiten, Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus zu gewinnen. Besonders lebendige, eindrückliche und anschauliche Zugänge ergeben sich oft über Zeitzeugengespräche. Noch können wir Mitlebende zu ihren Erinnerungen an diese Zeit befragen. Schüler der Waldorfschule Potsdam haben diese Möglichkeit im Rahmen eines Workshops unseres Schwester-Projekts "werkstatt.bpb.de" genutzt und Inge Deutschkron zum Thema "Judenverfolgung im Nationalsozialismus" interviewt. Im Video-Interview erzählt die Zeitzeugin von alltäglichen Diskriminierungen, individuellen Schicksalen, aber auch von kleinen Freuden und dem mutigen Engagement von Gegnern des Nazi-Regimes.
Das gesamte Gespräch mit Inge Deutschkron kannst du hier auf unserem Youtube-Kanal ansehen!
Das Interview entstand am 7. Dezember 2011 im Rahmen eines eintägigen Workshops des Projekts "werkstatt.bpb". Thema des Workshops an der Waldorfschule Potsdam war "Die Verfolgung der Juden während der Zeit des Nationalsozialismus". Näheres zum Workshop erfährst du hier.
Inge Deutschkron wurde 1922 in Finsterwalde in einem jüdischen Elternhaus geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Berlin. Durch Ihre Arbeit in der Blindenwerkstatt Otto Weidt und die Unterstützung von nichtjüdischen Freunden, u.a. durch ein illegales Versteck in einer Potsdamer Kleingartenkolonie, wurde sie vor der Deportation bewahrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie in London Fremdsprachen und arbeitete in Deutschland und Israel als Journalistin. 1975 veröffentlichte sie einen ersten autobiographischen Bericht über ihre Erfahrungen während des Nationalsozialismus unter dem Titel "Ich trug den gelben Stern". Bis heute will die nunmehr 89-Jährige aufklären und interessierten Jugendlichen von ihren Erinnerungen erzählen. Auf den Seiten des Projekts "werkstatt.bpb" findest du eine ausführliche Biografie von Inge Deutschkron.
Interview: Schüler der Waldorfschule Potsdam / Kamera & Schnitt: Johannes Girke / Foto: werkstatt.bpb
Das gesamte Gespräch mit Inge Deutschkron kannst du hier auf unserem Youtube-Kanal ansehen!
Das Interview entstand am 7. Dezember 2011 im Rahmen eines eintägigen Workshops des Projekts "werkstatt.bpb". Thema des Workshops an der Waldorfschule Potsdam war "Die Verfolgung der Juden während der Zeit des Nationalsozialismus". Näheres zum Workshop erfährst du hier.
Inge Deutschkron wurde 1922 in Finsterwalde in einem jüdischen Elternhaus geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Berlin. Durch Ihre Arbeit in der Blindenwerkstatt Otto Weidt und die Unterstützung von nichtjüdischen Freunden, u.a. durch ein illegales Versteck in einer Potsdamer Kleingartenkolonie, wurde sie vor der Deportation bewahrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie in London Fremdsprachen und arbeitete in Deutschland und Israel als Journalistin. 1975 veröffentlichte sie einen ersten autobiographischen Bericht über ihre Erfahrungen während des Nationalsozialismus unter dem Titel "Ich trug den gelben Stern". Bis heute will die nunmehr 89-Jährige aufklären und interessierten Jugendlichen von ihren Erinnerungen erzählen. Auf den Seiten des Projekts "werkstatt.bpb" findest du eine ausführliche Biografie von Inge Deutschkron.
Interview: Schüler der Waldorfschule Potsdam / Kamera & Schnitt: Johannes Girke / Foto: werkstatt.bpb






