Dossier: Migration
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Bericht: "Höre die andere Seite"
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Datum
16.05.2012
Kategorien
Aktuelles
Familie, Jugend & Schule
Am Donnerstag, den 3. Mai 2012, lud das Anne Frank Zentrum in seinen Räumlichkeiten in Berlin zu einem spannenden Zeitzeugenabend ein. Die fast schon familiär wirkende Veranstaltung fand im Rahmen des Modellprojekts "... Zuerst einmal bin ich Mensch - Her seyden Önce Insanim..." statt. Das Projekt erforscht das deutsch-türkische Verhältnis anhand konkreter Lebensgeschichten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, also vor 1961, dem Jahr des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und Westdeutschland.
Eingeladen waren an diesem Abend drei Generationen der Familie Hanopulos und Hanopolus-Neumann: Waltraud Hanopulos, ihre Töchter Iris Hanopulos-Neumann und Diana Hanopulos sowie die Enkelin Aylin Neumann, die Einblick in ihre interessante Familienbiographie gaben.
Ein ganz alltäglicher Lebensweg?
Waltraud wurde am 5. September 1925 in Braunschweig geboren. Zu Beginn des Gesprächs schilderte Waltraud die Schwierigkeiten und schlechten Lebensbedingungen ihrer Jugend im Nachkriegsdeutschland. Nach mehreren fehlgeschlagenen Anläufen entschloss sie sich, Englisch und Französisch auf Lehramt zu studieren. Auf einer Reise nach Nizza, die eigentlich zur Verbesserung ihrer Französischkenntnisse und der Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfung in Französisch dienen sollte, lernte sie im Jahr 1954 ihren späteren Mann Basile Hanopulos kennen. Ein Ereignis, das ihr Leben grundlegend veränderte.
Basile Hanopulos lebte mit seiner Familie, die zur christlichen griechisch-orthodoxen Minderheit gehörten, die von den Byzantinern abstammten, in Istanbul. Er arbeitete als Lehrer an einer Schule und besuchte in Nizza dasselbe Französischseminar wie Waltraud. Waltraud und Basile verbrachten die kurze Zeit in Nizza gemeinsam, danach schrieben sie sich ein fast ein Jahr lang zunächst sporadisch, dann täglich Briefe und lernten sich so kennen und lieben. Als Basile sie fragte, ob sie ihn heiraten möchte, antwortet Wartraud mit "Ja". Für Außenstehende erscheint ihre Entscheidung mutig, waghalsig, ja naiv. Beim Zeitzeugengespräch sprach Waltraud mit solch einer Selbstverständlichkeit von diesen Ereignissen, dass man den Eindruck gewann, ihr Lebensweg wäre ein ganz alltäglicher gewesen. Waltraud war bereit, nach Istanbul zu ziehen, obwohl sie die türkische Sprache nicht beherrschte, fast nichts über die Türkei wusste und keinen weiteren Bezug zu dem Land hatte.
Start in ein neues Leben
Nach ihrem Abschluss im Jahre 1955 stieg Waltraud in den Zug nach Istanbul. Dort angekommen, sahen sich Basile und Waltraud gezwungen, sehr schnell zu heiraten, da es unüblich war, dass ein unverheirateter Mann und eine Frau zusammenleben. Geschlossen wurde die Ehe zu Hause und ohne die Familie von Waltraud. Generell hatte die Familie von Waltraud eine gespaltene Meinung, was die Entscheidung der Tochter betraf. Der Vater sah ein, dass er seiner schon volljährigen Tochter nichts verbieten konnte und ließ sie ihre Entscheidungen selber treffen. Die Mutter versuchte, die Tochter von der Entscheidung abzubringen, schaffte es aber nicht.
In Istanbul arbeitete Waltraud an verschiedenen Schulen als Lehrerin, bis sie an der amerikanischen Schule angestellt wurde, an der sie dann 32 Jahre lehrte. Im Zeitzeugengespräch betonte Waltraud Hanopulos, dass sie als Deutsche keine Probleme hatte, sich in die türkische Gesellschaft zu integrieren. Das Verhältnis zur Familie ihres Ehemannes war dann allerdings doch problematisch, weil die Familie in ihr zunächst nur "die Deutsche" sah, also eine Vertreterin jenes Landes, das ihr Herkunftsland, Griechenland, im Zweiten Weltkrieg besetzt hatte. Die Vorurteile wurden jedoch schnell abgebaut.
Lebenswege der Töchter
Ein Jahr später, also 1956, kam die Tochter Iris zur Welt. Im Zeitzeugengespräch beschrieb Iris Hanopulos-Neumann das Istanbul ihrer Jugend als eine Stadt, in der sich junge Menschen frei bewegen konnten. Deshalb war es auch ihr Wunsch, in Istanbul zu studieren. Die politischen Unruhen jener Zeit verhinderten dies jedoch. Linke und rechte Bewegungen standen sich immer wieder gegenüber und blockierten die Universität. So entschied sie sich 1975 zum Studieren nach Deutschland zu ziehen. Nach dem Studium der Medizin blieb Iris in Deutschland, da die Arbeitsbedingungen für junge Mediziner in der Türkei viel schlechter waren. Zudem lernte Iris in Deutschland ihren Mann kennen, mit dem sie eine Familie gründete. Der Schritt zurück nach Istanbul fiel ihr immer schwerer, eine Rückkehr kann sie sich heute kaum noch vorstellen. Vor allem weil sie sich an ihrem derzeitigen Wohnort Kiel, in direkter Nähe zum Meer, sehr wohl fühlt.
1959 kam Diana, die zweite Tochter von Waltraud und Basile Hanopulos, zur Welt. Auch Diana entschied sich, wegen der politischen Unruhen nicht in der Türkei
sondern in Deutschland zu studieren. Diese Entscheidung fiel ihr sehr schwer, weil sie im Volleyball-Verein der berühmten Mannschaft Galatasaray spielte und mit dem Team Erfolge verbuchte. Waltraud und ihr Mann blieben in Istanbul, obwohl die politischen Unruhen das ganze Land, vor allem aber die Metropole Istanbul erschütterten. Als Grund für ihr Bleiben gibt Waltraud die optimalen Arbeitsbedingungen an der amerikanischen Schule an, an der sie lehrte.
"Höre die andere Seite": Familienleben und Erziehung der Töchter
In der Erziehung der Kinder waren sich die Eltern Hanopulos einig. Die Kinder sollten mehrsprachig aufgezogen werden, so dass Iris und Diana heute bis zu fünf Sprachen nahezu perfekt sprechen können. Waltraud selbst lernte die türkische Sprache niemals so gut wie ihre Töchter, erst später verbesserte sich ihr brüchiges Türkisch. Generell lebte die Familie sehr "international". Es gab keine Bevorzugung der mütterlichen oder väterlichen Kultur. Mit der evangelischen Mutter und dem christlich orthodoxen Vater feierten die Kinder Weihnachten, die anderen orthodoxen Feiertage wurden ebenfalls berücksichtigt und die muslimischen Feiertage von Freunden und Bekannten ganz selbstverständlich mit zelebriert.
Auf die Frage, ob in der Erziehung typisch deutsche Werte mit vermittelt wurden, hat Waltraud keine wirkliche Antwort. Sie und ihr Ehemann sahen es immer als Grundlage ihrer Erziehung an, ihre Kinder für andere Menschen, Kulturen und Religionen zu sensibilisieren und diesen mit Empathie zu begegnen. "Höre die andere Seite" wäre die Lebensphilosphie gewesen, in die die Hanopulos-Kinder mit einer ungezwungenen Leichtigkeit hineinwuchsen. So war und ist es für Iris, die heute als Ärztin arbeitet, und Diana, die Theaterpädagogin ist, etwas Normales, mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zu arbeiten und zu leben.
"Zuerst bin ich Mensch": Die Frage nach Heimat & Identität
Die Frage nach ihrer nationalen Identität konnten und wollten die Hanopulos-Frauen nicht eindeutig beantworten. "Zuerst bin ich Mensch" sagte Diana, die nicht nachvollziehen kann, wieso die Sprache, in der man fühlt und denkt, zugleich die Sprache des Landes sein sollte, mit dem man sich identifiziert. Für sie haben Gefühle keine Sprache. Untereinander sprechen die Schwestern Iris und Diana türkisch. Interessanterweise haben die Töchter von Diana und Iris, die mittlerweile fast erwachsen sind, (erst) jetzt begonnen, Türkisch zu lernen. Aylin, die Tochter von Iris, und Vertreterin der 3. Generation Hanopulos-Neumann-Frauen, fühlt sich mit der Türkei verbunden, obwohl sie in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Wenn sie zu Besuch bei ihrer Großmutter Waltraud sei, habe sie das Gefühl, zu Hause zu sein. Istanbul sei ein Teil ihrer Heimat, so Aylin im Zeitzeugengespräch.
Fesselnd war das Zeitzeugengespräch, weil es uns die Möglichkeit bot, die spannende Lebensgeschichte von Waltraud mit zu verfolgen. Darüber hinaus bot der Abend Einblick in das Leben einer multikulturellen Familie. In diesem Fall einer Familie, der gar nicht bewusst zu sein scheint, wie eindrucksvoll ihre Geschichte ist. Auch erweiterte die Veranstaltung meinen Blickwinkel für die deutsch-türkischen Beziehungen und weckte das Verständnis dafür, dass die Beziehungen dieser beiden Länder nicht erst mit dem Anwerbeabkommen im Jahr 1961 begannen. Ich bin gespannt auf die kommenden Zeitzeugengespräche im Anne Frank Zentrum und weitere Ergebnisse des Projekts "... Zuerst einmal bin ich Mensch - Her seyden Önce Insanim...".
Text: Gülcin Durmus, Kooperative Berlin
Foto: "Deutsch-türkische Freundschaft: EM 2008 in Berlin-Wedding" (Flickr / kollektive Wahrnehmung).
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Eingeladen waren an diesem Abend drei Generationen der Familie Hanopulos und Hanopolus-Neumann: Waltraud Hanopulos, ihre Töchter Iris Hanopulos-Neumann und Diana Hanopulos sowie die Enkelin Aylin Neumann, die Einblick in ihre interessante Familienbiographie gaben.
Ein ganz alltäglicher Lebensweg?
Waltraud wurde am 5. September 1925 in Braunschweig geboren. Zu Beginn des Gesprächs schilderte Waltraud die Schwierigkeiten und schlechten Lebensbedingungen ihrer Jugend im Nachkriegsdeutschland. Nach mehreren fehlgeschlagenen Anläufen entschloss sie sich, Englisch und Französisch auf Lehramt zu studieren. Auf einer Reise nach Nizza, die eigentlich zur Verbesserung ihrer Französischkenntnisse und der Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfung in Französisch dienen sollte, lernte sie im Jahr 1954 ihren späteren Mann Basile Hanopulos kennen. Ein Ereignis, das ihr Leben grundlegend veränderte.
Basile Hanopulos lebte mit seiner Familie, die zur christlichen griechisch-orthodoxen Minderheit gehörten, die von den Byzantinern abstammten, in Istanbul. Er arbeitete als Lehrer an einer Schule und besuchte in Nizza dasselbe Französischseminar wie Waltraud. Waltraud und Basile verbrachten die kurze Zeit in Nizza gemeinsam, danach schrieben sie sich ein fast ein Jahr lang zunächst sporadisch, dann täglich Briefe und lernten sich so kennen und lieben. Als Basile sie fragte, ob sie ihn heiraten möchte, antwortet Wartraud mit "Ja". Für Außenstehende erscheint ihre Entscheidung mutig, waghalsig, ja naiv. Beim Zeitzeugengespräch sprach Waltraud mit solch einer Selbstverständlichkeit von diesen Ereignissen, dass man den Eindruck gewann, ihr Lebensweg wäre ein ganz alltäglicher gewesen. Waltraud war bereit, nach Istanbul zu ziehen, obwohl sie die türkische Sprache nicht beherrschte, fast nichts über die Türkei wusste und keinen weiteren Bezug zu dem Land hatte.
Start in ein neues Leben
Nach ihrem Abschluss im Jahre 1955 stieg Waltraud in den Zug nach Istanbul. Dort angekommen, sahen sich Basile und Waltraud gezwungen, sehr schnell zu heiraten, da es unüblich war, dass ein unverheirateter Mann und eine Frau zusammenleben. Geschlossen wurde die Ehe zu Hause und ohne die Familie von Waltraud. Generell hatte die Familie von Waltraud eine gespaltene Meinung, was die Entscheidung der Tochter betraf. Der Vater sah ein, dass er seiner schon volljährigen Tochter nichts verbieten konnte und ließ sie ihre Entscheidungen selber treffen. Die Mutter versuchte, die Tochter von der Entscheidung abzubringen, schaffte es aber nicht.
In Istanbul arbeitete Waltraud an verschiedenen Schulen als Lehrerin, bis sie an der amerikanischen Schule angestellt wurde, an der sie dann 32 Jahre lehrte. Im Zeitzeugengespräch betonte Waltraud Hanopulos, dass sie als Deutsche keine Probleme hatte, sich in die türkische Gesellschaft zu integrieren. Das Verhältnis zur Familie ihres Ehemannes war dann allerdings doch problematisch, weil die Familie in ihr zunächst nur "die Deutsche" sah, also eine Vertreterin jenes Landes, das ihr Herkunftsland, Griechenland, im Zweiten Weltkrieg besetzt hatte. Die Vorurteile wurden jedoch schnell abgebaut.
Lebenswege der Töchter
Ein Jahr später, also 1956, kam die Tochter Iris zur Welt. Im Zeitzeugengespräch beschrieb Iris Hanopulos-Neumann das Istanbul ihrer Jugend als eine Stadt, in der sich junge Menschen frei bewegen konnten. Deshalb war es auch ihr Wunsch, in Istanbul zu studieren. Die politischen Unruhen jener Zeit verhinderten dies jedoch. Linke und rechte Bewegungen standen sich immer wieder gegenüber und blockierten die Universität. So entschied sie sich 1975 zum Studieren nach Deutschland zu ziehen. Nach dem Studium der Medizin blieb Iris in Deutschland, da die Arbeitsbedingungen für junge Mediziner in der Türkei viel schlechter waren. Zudem lernte Iris in Deutschland ihren Mann kennen, mit dem sie eine Familie gründete. Der Schritt zurück nach Istanbul fiel ihr immer schwerer, eine Rückkehr kann sie sich heute kaum noch vorstellen. Vor allem weil sie sich an ihrem derzeitigen Wohnort Kiel, in direkter Nähe zum Meer, sehr wohl fühlt.
1959 kam Diana, die zweite Tochter von Waltraud und Basile Hanopulos, zur Welt. Auch Diana entschied sich, wegen der politischen Unruhen nicht in der Türkei
sondern in Deutschland zu studieren. Diese Entscheidung fiel ihr sehr schwer, weil sie im Volleyball-Verein der berühmten Mannschaft Galatasaray spielte und mit dem Team Erfolge verbuchte. Waltraud und ihr Mann blieben in Istanbul, obwohl die politischen Unruhen das ganze Land, vor allem aber die Metropole Istanbul erschütterten. Als Grund für ihr Bleiben gibt Waltraud die optimalen Arbeitsbedingungen an der amerikanischen Schule an, an der sie lehrte.
"Höre die andere Seite": Familienleben und Erziehung der Töchter
In der Erziehung der Kinder waren sich die Eltern Hanopulos einig. Die Kinder sollten mehrsprachig aufgezogen werden, so dass Iris und Diana heute bis zu fünf Sprachen nahezu perfekt sprechen können. Waltraud selbst lernte die türkische Sprache niemals so gut wie ihre Töchter, erst später verbesserte sich ihr brüchiges Türkisch. Generell lebte die Familie sehr "international". Es gab keine Bevorzugung der mütterlichen oder väterlichen Kultur. Mit der evangelischen Mutter und dem christlich orthodoxen Vater feierten die Kinder Weihnachten, die anderen orthodoxen Feiertage wurden ebenfalls berücksichtigt und die muslimischen Feiertage von Freunden und Bekannten ganz selbstverständlich mit zelebriert.
Auf die Frage, ob in der Erziehung typisch deutsche Werte mit vermittelt wurden, hat Waltraud keine wirkliche Antwort. Sie und ihr Ehemann sahen es immer als Grundlage ihrer Erziehung an, ihre Kinder für andere Menschen, Kulturen und Religionen zu sensibilisieren und diesen mit Empathie zu begegnen. "Höre die andere Seite" wäre die Lebensphilosphie gewesen, in die die Hanopulos-Kinder mit einer ungezwungenen Leichtigkeit hineinwuchsen. So war und ist es für Iris, die heute als Ärztin arbeitet, und Diana, die Theaterpädagogin ist, etwas Normales, mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zu arbeiten und zu leben.
"Zuerst bin ich Mensch": Die Frage nach Heimat & Identität
Die Frage nach ihrer nationalen Identität konnten und wollten die Hanopulos-Frauen nicht eindeutig beantworten. "Zuerst bin ich Mensch" sagte Diana, die nicht nachvollziehen kann, wieso die Sprache, in der man fühlt und denkt, zugleich die Sprache des Landes sein sollte, mit dem man sich identifiziert. Für sie haben Gefühle keine Sprache. Untereinander sprechen die Schwestern Iris und Diana türkisch. Interessanterweise haben die Töchter von Diana und Iris, die mittlerweile fast erwachsen sind, (erst) jetzt begonnen, Türkisch zu lernen. Aylin, die Tochter von Iris, und Vertreterin der 3. Generation Hanopulos-Neumann-Frauen, fühlt sich mit der Türkei verbunden, obwohl sie in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Wenn sie zu Besuch bei ihrer Großmutter Waltraud sei, habe sie das Gefühl, zu Hause zu sein. Istanbul sei ein Teil ihrer Heimat, so Aylin im Zeitzeugengespräch.
Fesselnd war das Zeitzeugengespräch, weil es uns die Möglichkeit bot, die spannende Lebensgeschichte von Waltraud mit zu verfolgen. Darüber hinaus bot der Abend Einblick in das Leben einer multikulturellen Familie. In diesem Fall einer Familie, der gar nicht bewusst zu sein scheint, wie eindrucksvoll ihre Geschichte ist. Auch erweiterte die Veranstaltung meinen Blickwinkel für die deutsch-türkischen Beziehungen und weckte das Verständnis dafür, dass die Beziehungen dieser beiden Länder nicht erst mit dem Anwerbeabkommen im Jahr 1961 begannen. Ich bin gespannt auf die kommenden Zeitzeugengespräche im Anne Frank Zentrum und weitere Ergebnisse des Projekts "... Zuerst einmal bin ich Mensch - Her seyden Önce Insanim...".
Text: Gülcin Durmus, Kooperative Berlin
Foto: "Deutsch-türkische Freundschaft: EM 2008 in Berlin-Wedding" (Flickr / kollektive Wahrnehmung).






