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Aufgabenstellungen
1. Bearbeitet in Kleingruppen eine der folgenden Aufgabenstellungen:
Gruppe 1: Was ist unter dem Begriff „Rehabilitierung“ zu verstehen? Recherchiert die Prozesse der „Rehabilitierung“ in der Sowjetunion und in Russland. Welche Möglichkeiten der Rehabilitierung gibt es für Opfer von SED-Unrecht in Deutschland?
Gruppe 2: Wie beschreibt Kerstin Derfler die langfristigen Folgen der Haft in Hoheneck für die betroffenen Frauen? Wie könnte eurer Meinung nach in angemessener Weise in der Öffentlichkeit mit ihren Lebensgeschichten und Erfahrungen umgegangen werden?
Gruppe 3: Wie wirkten sich die Erfahrungen, die die Jugendlichen im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau machten, in ihrem weiteren Leben aus? Welche Bedeutung könnte es für diese Menschen haben, dass heute öffentlich darüber berichtet wird, was in Torgau geschehen ist? Denkt ihr, dass das wichtig ist? Begründet eure Meinung.
Was könnte die Formulierung „Aufarbeitung der Geschichte“ in diesem Zusammenhang bedeuten?
Gruppe 4: Welche Möglichkeiten einer „Rehabilitierung“ gibt es für Menschen, die als Jugendliche in den Geschlossenen Jugendwerkhof eingewiesen wurden? Warum könnte eine solche Rehabilitierung für die Betroffenen von Bedeutung sein? Denkt ihr, dass aus der Perspektive der Betroffenen eine angemessene Entschädigung möglich ist? Wie kann zumindest versucht werden, Gerechtigkeit wiederherzustellen?
Gruppe 5: Versucht, die Erinnerungen der Menschen, die in den Artikeln beschrieben werden, kurz zusammenzufassen. Wie unterscheiden sich diese Darstellungen der Vergangenheit von dem, was ihr bisher darüber gelernt habt? Wie beurteilt ihr die Äußerungen dieser Personen über die Vergangenheit? Habt ihr Erklärungen dafür, wie solche unterschiedlichen Perspektiven auf die Vergangenheit und so unterschiedliche Erinnerungen möglich sind?
2. Präsentiert den anderen eure Arbeitsergebnisse.
3. Diskutiert abschließend im Plenum, was ein angemessener Umgang mit dieser Vergangenheit sein könnte. Findet ihr es wichtig, dass heute noch an die Menschen erinnert wird, die in Workuta oder Hoheneck inhaftiert waren oder in Torgau eingewiesen wurden? Begründet eure Meinung. Warum könnte es für diese Menschen selbst von Bedeutung sein, dass man sich an ihre Geschichten erinnert? Welche Bedeutung könnte eine Rehabilitierung für diese Menschen haben? Denkt ihr, dass eine angemessene Entschädigung möglich ist?
Internetrecherche, z.B.:
Gruppe 1:
Irina Scherbakova: Gefängnisse und Lager im sowjetischen Herrschaftssystem (gulag.memorial.de) (S. 606-618)
Rehabilitierungsgesetze (stiftung-aufarbeitung.de)
Gruppe 2:
Gespräch mit Drehbuchautorin des Films "Es ist nicht vorbei" Kerstin Derfler (bstu.bund.de)
Zu jeder Zeit ein Skandal (bstu.bund.de)
Hotel "Zum Stasiknast" (zeit.de)
Gruppe 3:
Interview mit Kerstin Kuzia (deinegeschichte.de)
Das Leid der Jugendlichen von Torgau (zeit.de)
Heimerziehung in der DDR (dradio.de)
Misshandlungen in der DDR (zeit.de)
Gruppe 4:
Aufklären und Erinnern (jugendwerkhof-torgau.de)
Schlimmer als Knast (lichtblick-zeitung.de) (S. 5)
DDR-Heimkinder sollen auch zu ihrem Recht kommen (zeit.de)
Kapitalentschädigung/SED-Opferrente (jugendwerkhof-torgau.de)
Versäumte Gerechtigkeit: Opferrente (zeit.de)
Gruppe 5:
Stalins Vermächtnis im Herzen (faz.net)
Ihre heile Welt (faz.net)
Video: Interview mit Zeitzeugin Kerstin Kuzia, ehemalige Gefangene im GJWH Torgau (©Kooperative Berlin)
Unterrichtsthema 17: Frauen in Haft: Modul 3a
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13.07.2012
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Erinnerung und Aufarbeitung: Gibt es Wiedergutmachung?
Mit dem Erlebten gehen die in der SBZ oder DDR Inhaftierten sehr unterschiedlich um. Einige wollen einfach nur vergessen. Andere versuchen, das Erlebte zu verstehen und aufzuarbeiten. Wieder Andere treten mit ihrem Schicksal auch an die Öffentlichkeit und erzählen, was ihnen widerfahren ist. Die meisten wollen einfach, dass dieser schlimme, traumatische Teil unserer Geschichte nicht vergessen wird. Sie wollen daran erinnern und mahnen. Darüber hinaus setzen sich Viele für Entschädigungszahlungen ein.|
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Aufgabenstellungen
1. Bearbeitet in Kleingruppen eine der folgenden Aufgabenstellungen:
Gruppe 1: Was ist unter dem Begriff „Rehabilitierung“ zu verstehen? Recherchiert die Prozesse der „Rehabilitierung“ in der Sowjetunion und in Russland. Welche Möglichkeiten der Rehabilitierung gibt es für Opfer von SED-Unrecht in Deutschland?
Gruppe 2: Wie beschreibt Kerstin Derfler die langfristigen Folgen der Haft in Hoheneck für die betroffenen Frauen? Wie könnte eurer Meinung nach in angemessener Weise in der Öffentlichkeit mit ihren Lebensgeschichten und Erfahrungen umgegangen werden?
Gruppe 3: Wie wirkten sich die Erfahrungen, die die Jugendlichen im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau machten, in ihrem weiteren Leben aus? Welche Bedeutung könnte es für diese Menschen haben, dass heute öffentlich darüber berichtet wird, was in Torgau geschehen ist? Denkt ihr, dass das wichtig ist? Begründet eure Meinung.
Was könnte die Formulierung „Aufarbeitung der Geschichte“ in diesem Zusammenhang bedeuten?
Gruppe 4: Welche Möglichkeiten einer „Rehabilitierung“ gibt es für Menschen, die als Jugendliche in den Geschlossenen Jugendwerkhof eingewiesen wurden? Warum könnte eine solche Rehabilitierung für die Betroffenen von Bedeutung sein? Denkt ihr, dass aus der Perspektive der Betroffenen eine angemessene Entschädigung möglich ist? Wie kann zumindest versucht werden, Gerechtigkeit wiederherzustellen?
Gruppe 5: Versucht, die Erinnerungen der Menschen, die in den Artikeln beschrieben werden, kurz zusammenzufassen. Wie unterscheiden sich diese Darstellungen der Vergangenheit von dem, was ihr bisher darüber gelernt habt? Wie beurteilt ihr die Äußerungen dieser Personen über die Vergangenheit? Habt ihr Erklärungen dafür, wie solche unterschiedlichen Perspektiven auf die Vergangenheit und so unterschiedliche Erinnerungen möglich sind?
2. Präsentiert den anderen eure Arbeitsergebnisse.
3. Diskutiert abschließend im Plenum, was ein angemessener Umgang mit dieser Vergangenheit sein könnte. Findet ihr es wichtig, dass heute noch an die Menschen erinnert wird, die in Workuta oder Hoheneck inhaftiert waren oder in Torgau eingewiesen wurden? Begründet eure Meinung. Warum könnte es für diese Menschen selbst von Bedeutung sein, dass man sich an ihre Geschichten erinnert? Welche Bedeutung könnte eine Rehabilitierung für diese Menschen haben? Denkt ihr, dass eine angemessene Entschädigung möglich ist?
Internetrecherche, z.B.:
Gruppe 1:
Irina Scherbakova: Gefängnisse und Lager im sowjetischen Herrschaftssystem (gulag.memorial.de) (S. 606-618)
Rehabilitierungsgesetze (stiftung-aufarbeitung.de)
Gruppe 2:
Gespräch mit Drehbuchautorin des Films "Es ist nicht vorbei" Kerstin Derfler (bstu.bund.de)
Zu jeder Zeit ein Skandal (bstu.bund.de)
Hotel "Zum Stasiknast" (zeit.de)
Gruppe 3:
Interview mit Kerstin Kuzia (deinegeschichte.de)
Das Leid der Jugendlichen von Torgau (zeit.de)
Heimerziehung in der DDR (dradio.de)
Misshandlungen in der DDR (zeit.de)
Gruppe 4:
Aufklären und Erinnern (jugendwerkhof-torgau.de)
Schlimmer als Knast (lichtblick-zeitung.de) (S. 5)
DDR-Heimkinder sollen auch zu ihrem Recht kommen (zeit.de)
Kapitalentschädigung/SED-Opferrente (jugendwerkhof-torgau.de)
Versäumte Gerechtigkeit: Opferrente (zeit.de)
Gruppe 5:
Stalins Vermächtnis im Herzen (faz.net)
Ihre heile Welt (faz.net)
Video: Interview mit Zeitzeugin Kerstin Kuzia, ehemalige Gefangene im GJWH Torgau (©Kooperative Berlin)






