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Bittere Kraftpillen (Jena)
In der DDR wurden Sportlerinnen gedopt und geschädigt. Jetzt fordern sie Geld und strengere Gesetze
Von Jutta Heess, DIE ZEIT, 42/2001
Die 13−jährige Birgit Boese dachte sich nichts dabei, als sie 1975 von ihrer Trainerin bunte Tabletten bekam. "Nimm die mal, auch wenn sie nicht besonders schmecken." Birgit schluckte, trainierte und siegte bei den DDR−Jugendmeisterschaften im Kugelstoßen. Anderthalb Jahre später war ihre sportliche Laufbahn beendet − ein Bänderriss im Knöchel wurde mehrfach operiert, doch ihr Fuß hielt den Belastungen nicht mehr stand. Birgit war mit 14 Jahren Sportinvalidin. Mitte der achtziger Jahre stellte ein Frauenarzt fest, dass ihre Unterleibsorgane stark unterentwickelt waren. Seine Frage, ob sie eine Hormontherapie gemacht habe, verneinte Birgit Boese ahnungslos.
Mittlerweile weiß sie: Sie ist eines von vielen Dopingopfern aus der ehemaligen DDR. Nach einer Studie des Sporthistorikers Giselher Spitzer sollen statistisch von 10 000 Gedopten 15 Prozent leichtere, fünf Prozent schwere Gesundheitsschäden erlitten haben. Am nächsten Mittwoch will Birgit Boese mit ihrer Kollegin Ines Geipel vor dem Sportausschuss des Bundestages ein scharfes Antidopinggesetz fordern, eine Entschädigung der DDR−Opfer und die Einrichtung einer Beratungsstelle für Dopinggeschädigte. Wie viele ihrer damaligen Sportkolleginnen leidet Birgit Boese noch heute an den Folgen der ständigen und übermäßigen Einnahme von Dopingmitteln: Ihr Stoffwechsel ist gestört, sie kämpft mit bis zu 45 Kilo Übergewicht. Ihre Gelenke und Knochen sind geschädigt, außerdem ist sie Allergikerin und schlaganfallgefährdet.
"Mein ganzer Körper ist durcheinander", klagte sie im vergangenen Jahr während des Berliner Prozesses, bei dem die beiden Hauptverantwortlichen des systematischen Dopings in der DDR von 22 Sportlerinnen verklagt wurden: der Chef des Deutschen Turn- und Sportbundes, Manfred Ewald, und der Leiter des sportmedizinischen Dienstes der DDR, Manfred Höppner.
Sie sorgten zwar dafür, dass in den siebziger und achtziger Jahren die DDR zur sportlichen Großmacht wurde − doch oft auf Kosten der Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler. Nur die Leistung zählte. Dafür wurden den meist minderjährigen Athleten ohne ihr Wissen anabole Steroide verabreicht. Diese Stoffe sind Verwandte des "männlichen" Geschlechtshormons Testosteron. "Meist wurden Anabolika in Form von Oral−Turinabol verabreicht", erklärt Hans Geyer, Biochemiker im Dopinglabor der Deutschen Sporthochschule in Köln. "Diese harmlos aussehenden Pillen bewirken einen Muskelaufbau, der stark über den Trainingseffekt hinausgeht."
Anabolika haben manchmal massive Nebenwirkungen − besonders bei Frauen.
Typische Folgen sind Akne und vermännlichende Effekte. Ein Extremfall ist die Exeuropameisterin im Kugelstoßen Heidi Krieger. Als sie nach langjährigem Pillenschlucken aufhörte, verspürte sie Entzugserscheinungen, ihre Brüste wuchsen wieder. Das wollte sie nicht, sie ließ sich zum Mann umoperieren.
Noch heute leiden viele dopinggeschädigte Sportlerinnen unter verstärkter Körperbehaarung, Störungen der Fruchtbarkeit sowie irreversibler Stimmvertiefung. Mehr als ein Drittel der gedopten Frauen soll gynäkologische Schäden erlitten haben − einige gebaren behinderte Kinder.
Bei Männern dominieren andere Nebenwirkungen. "Im Männerkörper werden Anabolika zum Teil in Östrogene umgewandelt", sagt Geyer. Deshalb wachsen manchen gedopten Sportlern Brüste. Außerdem sinken Hodenvolumen und Spermienzahl. Anabolika können zudem die Blutfette und das Herz verändern sowie das Infarkt− und Krebsrisiko erhöhen. Rund 500 Fälle von Herz− und Krebserkrankungen sind bis heute bekannt. Hinzu kommen Leberschäden, Muskel− und Sehnenverletzungen, gesteigerte Aggressivität, Depressionen und Essstörungen, die selbst nach Absetzen der Präparate anhalten können.
Die Täter erhielten milde Strafen.
Die staatlich finanzierten und kontrollierten Dopingprogramme puschten zwar zahlreiche DDR−Sportler zu Medaillen, aber auch etliche in den gesundheitlichen Ruin. Viele mussten schon bald aufgeben, weil durch Doping (mit)bedingte Beschwerden und Verletzungen Höchstleistungen verhinderten.
Zahlreiche Athleten fühlen sich im Nachhinein als Versuchskaninchen missbraucht. Besonders die volkseigene Arzneimittelfirma Jenapharm, die heute zur Schering AG gehört, arbeitete eng mit dem Deutschen Turn- und Sportbund zusammen. So mussten sich die jungen Menschen regelmäßigen Bluttests zur Kontrolle der Präparatewirkungen unterziehen. "Unsere Ohren waren blau davon", erinnert sich die Exsprinterin Ines Geipel an die Blutabnahmen. Wenn jemand skeptisch nachfragte, hieß es, man untersuche harmlose Lactat−Werte, die Pillen enthielten Vitamine.
Die Verantwortlichen sind bisher glimpflich davongekommen. Ewald und Höppner erhielten wegen "vorsätzlicher Körperverletzung in 142 Fällen" leichte Bewährungs− und Geldstrafen. Als "symbolischen Fingerzeig" empfinden 15 Dopinggeschädigte dieses Urteil. Im Mai prangerten sie die "halbherzige Aufarbeitung des Dopings im DDR−Leistungssport" durch die Justiz an und kritisierten, dass Trainer und Ärzte, denen Dopingmissbrauch an Minderjährigen nachzuweisen ist, weiter unbehelligt im deutschen Sport aktiv sein können. Außerdem fordern sie eine Rente für Dopingopfer und ein Antidopinggesetz.
Zur öffentlichen Sitzung des Sportausschusses des Bundestages am nächsten Mittwoch sagt Ines Geipel: "Es ist ein Erfolg, dass sich die Politik endlich dieses Themas annimmt. Ob es jedoch eine Entschädigung geben wird, hängt wohl davon ab, inwieweit sie bereit ist, die Schäden der Sportler in ihrer wirklichen Dimension wahrzunehmen." Dass sie und Birgit Boese keine leichte Position vertreten, weiß Ines Geipel aus leidiger Erfahrung. In ihrem Buch Doping − Verlorene Spiele (Transit Verlag) schildert sie eindringlich den Prozess gegen Höppner und Ewald und die Schicksale von sechs Sportlerinnen.
Nach der Veröffentlichung im Mai warfen ihr anonyme Anrufer vor, sie ziehe den DDR−Sport in den Schmutz. Auch das Nationale Olympische Komitee (NOK) warnte wiederholt in seinem NOK−Report vor pauschaler Verurteilung des DDR−Sports und forderte, zur Entschädigung anstehende Dopingfälle müssten unbedingt einzeln überprüft werden. Ines Geipel kontert: "Ausgerechnet jetzt wird das Thema Doping vom NOK aufgegriffen und bagatellisiert."
Dabei ist Aufklärung nötig − nicht nur über Doping in der DDR. Auch Sportler im Westen haben getrickst. So war der deutsche Kugelstoßer und Vizeeuropameister Ralf Reichenbach bekennender Anabolikakonsument, er starb früh. Und in diesem Jahr wurde die gesamte finnische Langlaufmannschaft des Dopings überführt. Allerdings haben regelmäßige Trainings− und strenge Wettkampfkontrollen das Doping erschwert. So sanken die Leistungen insbesondere der Kraftsportlerinnen, deren Muskulatur auf Anabolika stark anspricht. "Die Weltbestmarke im Speerwerfen der Frauen ist beinahe zehn Meter kürzer", sagt Hans Geyer. "Auch die heutige Weltmeisterin im Kugelstoßen hätte bei den Olympischen Spielen vor 20 Jahren kaum Endkampfchancen gehabt."
Während Leistungssportler ständig überprüft werden, ist die Einnahme kraftfördernder Mittel im Breitensport für viele selbstverständlich. In deutschen Fitness−Studios werden "häufig Anabolika genommen", erklärt Geyer.
Auf dem Schwarzmarkt sind sie leicht erhältlich, in den USA werden anabole Steroide sogar als Nahrungsergänzungsmittel offen verkauft. In Deutschland dagegen gelten die Prohormone als Medikamente, sind jedoch als solche nicht zugelassen. "Aber über holländische Kanäle kommen viele dieser verbotenen Substanzen nach Deutschland", sagt Geyer.
Der Versuch, ein deutsches Antidopinggesetz einzuführen, dürfte in dieser Legislaturperiode nicht mehr gelingen. Und die geplante Nationale Anti−Doping−Agentur (Nada) hat Startschwierigkeiten, beginnt frühestens im Frühjahr 2002 ihre Arbeit. Vielleicht setzen die Mitglieder des Sportausschusses in der kommenden Woche noch ein Zeichen und beherzigen die Forderungen der dopinggeschädigten Sportlerinnen.
Jutta Heess, DIE ZEIT, 42/2001
Von Jutta Heess, DIE ZEIT, 42/2001
Die 13−jährige Birgit Boese dachte sich nichts dabei, als sie 1975 von ihrer Trainerin bunte Tabletten bekam. "Nimm die mal, auch wenn sie nicht besonders schmecken." Birgit schluckte, trainierte und siegte bei den DDR−Jugendmeisterschaften im Kugelstoßen. Anderthalb Jahre später war ihre sportliche Laufbahn beendet − ein Bänderriss im Knöchel wurde mehrfach operiert, doch ihr Fuß hielt den Belastungen nicht mehr stand. Birgit war mit 14 Jahren Sportinvalidin. Mitte der achtziger Jahre stellte ein Frauenarzt fest, dass ihre Unterleibsorgane stark unterentwickelt waren. Seine Frage, ob sie eine Hormontherapie gemacht habe, verneinte Birgit Boese ahnungslos.
Mittlerweile weiß sie: Sie ist eines von vielen Dopingopfern aus der ehemaligen DDR. Nach einer Studie des Sporthistorikers Giselher Spitzer sollen statistisch von 10 000 Gedopten 15 Prozent leichtere, fünf Prozent schwere Gesundheitsschäden erlitten haben. Am nächsten Mittwoch will Birgit Boese mit ihrer Kollegin Ines Geipel vor dem Sportausschuss des Bundestages ein scharfes Antidopinggesetz fordern, eine Entschädigung der DDR−Opfer und die Einrichtung einer Beratungsstelle für Dopinggeschädigte. Wie viele ihrer damaligen Sportkolleginnen leidet Birgit Boese noch heute an den Folgen der ständigen und übermäßigen Einnahme von Dopingmitteln: Ihr Stoffwechsel ist gestört, sie kämpft mit bis zu 45 Kilo Übergewicht. Ihre Gelenke und Knochen sind geschädigt, außerdem ist sie Allergikerin und schlaganfallgefährdet.
"Mein ganzer Körper ist durcheinander", klagte sie im vergangenen Jahr während des Berliner Prozesses, bei dem die beiden Hauptverantwortlichen des systematischen Dopings in der DDR von 22 Sportlerinnen verklagt wurden: der Chef des Deutschen Turn- und Sportbundes, Manfred Ewald, und der Leiter des sportmedizinischen Dienstes der DDR, Manfred Höppner.
Sie sorgten zwar dafür, dass in den siebziger und achtziger Jahren die DDR zur sportlichen Großmacht wurde − doch oft auf Kosten der Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler. Nur die Leistung zählte. Dafür wurden den meist minderjährigen Athleten ohne ihr Wissen anabole Steroide verabreicht. Diese Stoffe sind Verwandte des "männlichen" Geschlechtshormons Testosteron. "Meist wurden Anabolika in Form von Oral−Turinabol verabreicht", erklärt Hans Geyer, Biochemiker im Dopinglabor der Deutschen Sporthochschule in Köln. "Diese harmlos aussehenden Pillen bewirken einen Muskelaufbau, der stark über den Trainingseffekt hinausgeht."
Anabolika haben manchmal massive Nebenwirkungen − besonders bei Frauen.
Typische Folgen sind Akne und vermännlichende Effekte. Ein Extremfall ist die Exeuropameisterin im Kugelstoßen Heidi Krieger. Als sie nach langjährigem Pillenschlucken aufhörte, verspürte sie Entzugserscheinungen, ihre Brüste wuchsen wieder. Das wollte sie nicht, sie ließ sich zum Mann umoperieren.
Noch heute leiden viele dopinggeschädigte Sportlerinnen unter verstärkter Körperbehaarung, Störungen der Fruchtbarkeit sowie irreversibler Stimmvertiefung. Mehr als ein Drittel der gedopten Frauen soll gynäkologische Schäden erlitten haben − einige gebaren behinderte Kinder.
Bei Männern dominieren andere Nebenwirkungen. "Im Männerkörper werden Anabolika zum Teil in Östrogene umgewandelt", sagt Geyer. Deshalb wachsen manchen gedopten Sportlern Brüste. Außerdem sinken Hodenvolumen und Spermienzahl. Anabolika können zudem die Blutfette und das Herz verändern sowie das Infarkt− und Krebsrisiko erhöhen. Rund 500 Fälle von Herz− und Krebserkrankungen sind bis heute bekannt. Hinzu kommen Leberschäden, Muskel− und Sehnenverletzungen, gesteigerte Aggressivität, Depressionen und Essstörungen, die selbst nach Absetzen der Präparate anhalten können.
Die Täter erhielten milde Strafen.
Die staatlich finanzierten und kontrollierten Dopingprogramme puschten zwar zahlreiche DDR−Sportler zu Medaillen, aber auch etliche in den gesundheitlichen Ruin. Viele mussten schon bald aufgeben, weil durch Doping (mit)bedingte Beschwerden und Verletzungen Höchstleistungen verhinderten.
Zahlreiche Athleten fühlen sich im Nachhinein als Versuchskaninchen missbraucht. Besonders die volkseigene Arzneimittelfirma Jenapharm, die heute zur Schering AG gehört, arbeitete eng mit dem Deutschen Turn- und Sportbund zusammen. So mussten sich die jungen Menschen regelmäßigen Bluttests zur Kontrolle der Präparatewirkungen unterziehen. "Unsere Ohren waren blau davon", erinnert sich die Exsprinterin Ines Geipel an die Blutabnahmen. Wenn jemand skeptisch nachfragte, hieß es, man untersuche harmlose Lactat−Werte, die Pillen enthielten Vitamine.
Die Verantwortlichen sind bisher glimpflich davongekommen. Ewald und Höppner erhielten wegen "vorsätzlicher Körperverletzung in 142 Fällen" leichte Bewährungs− und Geldstrafen. Als "symbolischen Fingerzeig" empfinden 15 Dopinggeschädigte dieses Urteil. Im Mai prangerten sie die "halbherzige Aufarbeitung des Dopings im DDR−Leistungssport" durch die Justiz an und kritisierten, dass Trainer und Ärzte, denen Dopingmissbrauch an Minderjährigen nachzuweisen ist, weiter unbehelligt im deutschen Sport aktiv sein können. Außerdem fordern sie eine Rente für Dopingopfer und ein Antidopinggesetz.
Zur öffentlichen Sitzung des Sportausschusses des Bundestages am nächsten Mittwoch sagt Ines Geipel: "Es ist ein Erfolg, dass sich die Politik endlich dieses Themas annimmt. Ob es jedoch eine Entschädigung geben wird, hängt wohl davon ab, inwieweit sie bereit ist, die Schäden der Sportler in ihrer wirklichen Dimension wahrzunehmen." Dass sie und Birgit Boese keine leichte Position vertreten, weiß Ines Geipel aus leidiger Erfahrung. In ihrem Buch Doping − Verlorene Spiele (Transit Verlag) schildert sie eindringlich den Prozess gegen Höppner und Ewald und die Schicksale von sechs Sportlerinnen.
Nach der Veröffentlichung im Mai warfen ihr anonyme Anrufer vor, sie ziehe den DDR−Sport in den Schmutz. Auch das Nationale Olympische Komitee (NOK) warnte wiederholt in seinem NOK−Report vor pauschaler Verurteilung des DDR−Sports und forderte, zur Entschädigung anstehende Dopingfälle müssten unbedingt einzeln überprüft werden. Ines Geipel kontert: "Ausgerechnet jetzt wird das Thema Doping vom NOK aufgegriffen und bagatellisiert."
Dabei ist Aufklärung nötig − nicht nur über Doping in der DDR. Auch Sportler im Westen haben getrickst. So war der deutsche Kugelstoßer und Vizeeuropameister Ralf Reichenbach bekennender Anabolikakonsument, er starb früh. Und in diesem Jahr wurde die gesamte finnische Langlaufmannschaft des Dopings überführt. Allerdings haben regelmäßige Trainings− und strenge Wettkampfkontrollen das Doping erschwert. So sanken die Leistungen insbesondere der Kraftsportlerinnen, deren Muskulatur auf Anabolika stark anspricht. "Die Weltbestmarke im Speerwerfen der Frauen ist beinahe zehn Meter kürzer", sagt Hans Geyer. "Auch die heutige Weltmeisterin im Kugelstoßen hätte bei den Olympischen Spielen vor 20 Jahren kaum Endkampfchancen gehabt."
Während Leistungssportler ständig überprüft werden, ist die Einnahme kraftfördernder Mittel im Breitensport für viele selbstverständlich. In deutschen Fitness−Studios werden "häufig Anabolika genommen", erklärt Geyer.
Auf dem Schwarzmarkt sind sie leicht erhältlich, in den USA werden anabole Steroide sogar als Nahrungsergänzungsmittel offen verkauft. In Deutschland dagegen gelten die Prohormone als Medikamente, sind jedoch als solche nicht zugelassen. "Aber über holländische Kanäle kommen viele dieser verbotenen Substanzen nach Deutschland", sagt Geyer.
Der Versuch, ein deutsches Antidopinggesetz einzuführen, dürfte in dieser Legislaturperiode nicht mehr gelingen. Und die geplante Nationale Anti−Doping−Agentur (Nada) hat Startschwierigkeiten, beginnt frühestens im Frühjahr 2002 ihre Arbeit. Vielleicht setzen die Mitglieder des Sportausschusses in der kommenden Woche noch ein Zeichen und beherzigen die Forderungen der dopinggeschädigten Sportlerinnen.
Jutta Heess, DIE ZEIT, 42/2001






