Deutsch-Deutsche Geschichte in Bildung und Schule

Meine Termine

08.02.2012, 00:00

Alltagserfahrungen in der Diktatur

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe »Stalinistischer Terror in der Sowjetunion und in Osteuropa. Neue Forschungen zu Tätern, Opfern, Folgen« sprechen Joachim Gauck und György Dalos (angefragt) gemeinsam mit Jörg Baberowski über den Alltag in Diktaturen.
Wie weit reichte der totalitäre Anspruch des Regimes in den Alltag des Einzelnen? Welche Freiräume gab es und wie ließen sie sich behaupten? Welche Handlungszwänge bestimmten das Leben der Menschen in Diktaturen sowjetischen Typs?
Veranstaltungsart: Bühne
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Lehrstuhl Geschichte Osteuropas der Humboldt-Universität zu Berlin
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
09.02.2012, 19:00

Gespräch: Arbeitswelten zur Zeit der Berliner Mauer

Die BRD warb Gastarbeiter_innen an, die DDR holte Vertragsarbeiter_innen in die Republik. Auf beiden Seiten der Berliner Mauer wurden die Menschen getrennt von der deutschen Bevölkerung in Wohnheimen untergebracht. Nach Ende ihres Arbeitseinsatzes wollte man sie zurück in ihr Herkunftsland schicken. Die Veranstaltung vermittelt Einblicke in west-/ ostdeutsche migrantische Lebenswelten, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Einleitung: Kurze Lesung aus E.S. Özdamars „Die Brücke zum goldenen Horn“.
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Jugendclub E-Lok in den Laskerhöfen, Laskerstr. 6-8, Berlin
12045 Berlin
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Kontakt: info@boell.de
http://www.boell.de
 
14.02.2012, 18:00

Podiumsdiskussion: Kinder ehemaliger politischer Häftlinge

Rund 300.000 Personen waren in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR aus politischen Gründen inhaftiert. Für viele von ihnen war die Haftzeit traumatisierend, die psychische Belastung für die Betroffenen hält oft bis heute an. Zwei Studien an der Universität Leipzig gehen den Fragen nach, wie die Kinder der Inhaftierten die Haftzeit verarbeitet haben. Was haben die Kinder im Zusammenhang mit der Inhaftierung der Eltern erlebt? Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Haft auch für die Kinder negative psychische Auswirkungen gehabt hat.
Veranstaltungsart: Bühne
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
29.02.2012, 18:00

Berichte aus der DDR – Westkorrespondenten in Ost-Berlin

Sie kamen aus der Bundesrepublik in die DDR, mit Erfahrungen und Vorstellungen von freier Berichterstattung und dem Wunsch, über Land und Leute hinter dem Eisernen Vorhang zu berichteten. Durch den Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR war nach 1973 der Austausch von Korrespondenten auf eine gesetzliche Grundlage gestellt. Gemeinsam mit damaligen Korrespondenten blickt die Veranstaltung zurück auf ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit.
Filmpräsentation des gleichnamigen Filmes von Heimatfilm GbR.
Veranstaltungsart: Film
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
02.03.2012, 18:00

Vor 25 Jahren: Deutschlandpolitik erinnert

Der Stipendiaten-Workshop betrachtet die Deutschlandpolitik des Jahres 1987. Die innerdeutschen Beziehungen erreichten damals eine neue Qualität: Im September 1987 wurde Erich Honecker in Bonn von Helmut Kohl zum Staatsbesuch empfangen. Wenige Wochen zuvor verabschiedeten SPD und SED ihr gemeinsames Papier über den Wettbewerb der Systeme. Im Juni hielt Ronald Reagan seine berühmte Rede vor dem Brandenburger Tor. Ost- und West-Berlin feierten getrennt den 750. Geburtstag der Stadt. Der Stipendiaten-Workshop nimmt das Jahr 1987 zum Ausgangspunkt, um die Geschichte und zentralen Ergebnisse der bundesdeutschen Ostpolitik zu rekapitulieren.

Zeit: 02.03.2012-04.03.2012
Veranstaltungsart: Workshop
Adresse:
50389 Wesseling
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Konrad-Adenauer-Stiftung
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
06.03.2012, 18:00

Podiumsdiskussion: Frauen im Gulag

Mehrere Millionen Frauen und Mädchen waren laut Meinhard Stark jahrelang im sowjetischen GULag eingesperrt. Die genaue Zahl der Opfer und Überlebenden ist jedoch ungewiss. Darunter waren zahlreiche Frauen aus Deutschland, denen entweder während ihrer Emigration in der Sowjetunion stalinistische Säuberungen zum Verhängnis wurden, oder die aus der sowjetischen Besatzungszone deportiert worden waren. Die Bundesstiftung Aufarbeitung gedenkt mit dieser Veranstaltung anlässlich des »Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden« auch in diesem Jahr dem Schicksal von Frauen, die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR wurden.
Veranstaltungsart: Bühne
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
08.03.2012, 00:00

5. Geschichtsmesse: "Die Zukunft der Aufarbeitung – Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa nach 1945"

Schwerpunktthema der Geschichtsmesse 2012 wird die Bilanz der Diktaturaufarbeitung in Deutschland und Europa sein. Der Blick richtet sich dabei auf 2014, wenn sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, der des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal, die Revolutionen gegen die kommunistischen Diktaturen zum 25. Mal und die EU-Osterweiterung zum zehnten Mal jähren. Das dreitägige Forum wendet sich bundesweit an Träger und Institutionen der kommunalen Bildungs- und Kulturarbeit, an Lehrer, Vertreter von Museen und Gedenkstätten, an Mittler der historisch-politischen Bildungsarbeit sowie an interessierten Privatpersonen.

Programm und Anmeldung unter www.geschichtsmesse.de

Termin
08.03.2012 - 10.03.2012
Veranstaltungsart: Messe
Adresse: Ringberghotel Suhl, Ringberg 10
98527 Suhl
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
08.03.2012, 14:00

5. Geschichtsmesse "Die Zukunft der Aufarbeitung - Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa nach 1945", 8. bis 10. März 2012 in Suhl (Thüringen)

Die Geschichtsmesse ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die jeweils einem Thema der deutsch-deutschen Geschichte im europäischen Kontext gewidmet ist. Das dreitägige Forum wendet sich bundesweit an Träger und Institutionen der kommunalen Bildungs- und Kulturarbeit, an Lehrer, Vertreter von Museen und Gedenkstätten, an Mittler der historisch-politischen Bildungsarbeit sowie an die Medien. Ziel ist es, eine möglichst breite, öffentliche Auseinandersetzung mit der deutschen Teilung und Einheit zu fördern. Die Teilnahme steht sowohl Institutionen als auch interessierten Privatpersonen offen.

Im Jahr 2012 wird unter anderem die Diktaturaufarbeitung in Deutschland und Europa bilanziert – mit Blick auf das Jahr 2014, wenn sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, der des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal, die Revolutionen gegen die kommunistischen Diktaturen zum 25. Mal und die EU-Osterweiterung zum zehnten Mal jähren.

Nähere Informationen zur Anmeldung gibt es hier http://www.geschichtsmesse.de/
Veranstaltungsart: Konferenz
Adresse: Ringberg-Hotel
0 Suhl
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: geschichtsmesse@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.geschichtsmesse.de/
 
13.03.2012, 18:00

Podiumsdiskussion: Veranstaltungsreihe 2x Deutschland: 1972 – Ein Schlüsseljahr für die innerdeutschen Beziehungen

Die Unterzeichnung des Grundlagenvertrags markierte 1972 eine neue Etappe im Verhältnis beider deutschen Staaten. Mit den Verträgen von Moskau und Warschau und dem Viermächte-Abkommen über Berlin war der Grundlagenvertrag Teil der entspannungspolitischen Bemühungen, mit denen sich die Bundesregierung unter Willy Brand die Normalisierung der Beziehungen zu den sozialistischen Staaten Osteuropas und zur DDR erhoffte. Angestrebt wurden menschliche Erleichterungen sowie eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls über die Mauer hinweg. Das Jahr 1972 steht im Mittelpunkt dieser Auftaktveranstaltung zur Reihe »2x Deutschland« über die innerdeutschen Beziehungen von der Teilung bis zur Einheit.
Veranstaltungsart: Konferenz
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berliner Landesbeauftrager für die Stasi-Unterlagen Deutsche Gesellschaft e. V.
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
13.03.2012, 18:00

Podiumsdiskussion: Veranstaltungsreihe 2x Deutschland: 1972 – Ein Schlüsseljahr für die innerdeutschen Beziehungen

Die Unterzeichnung des Grundlagenvertrags markierte 1972 eine neue Etappe im Verhältnis beider deutschen Staaten. Mit den Verträgen von Moskau und Warschau und dem Viermächte-Abkommen über Berlin war der Grundlagenvertrag Teil der entspannungspolitischen Bemühungen, mit denen sich die Bundesregierung unter Willy Brand die Normalisierung der Beziehungen zu den sozialistischen Staaten Osteuropas und zur DDR erhoffte. Angestrebt wurden menschliche Erleichterungen sowie eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls über die Mauer hinweg. Das Jahr 1972 steht im Mittelpunkt dieser Auftaktveranstaltung zur Reihe »2x Deutschland« über die innerdeutschen Beziehungen von der Teilung bis zur Einheit.
Veranstaltungsart: Konferenz
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berliner Landesbeauftrager für die Stasi-Unterlagen Deutsche Gesellschaft e. V.
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
15.03.2012, 18:00

Veranstaltungsreihe Anpassung: Die volkseigene Erfahrung?

Vortrag Dr. Alexander Plato, Auftakt zur Veranstaltungsreihe »Anpassung«

1987 durfte ein Wissenschaftlerteam aus der Bundesrepublik in die DDR reisen und Interviews mit DDR-Bürgern führen. Dr. Alexander von Plato, der damals gemeinsam mit Prof. Dr. Lutz Niethammer und Prof. Dr. Dorothe Wierling in der DDR weilte, wird zum Auftakt der Veranstaltungsreihe zum Thema »Leben in der DDR zwischen Anpassung, Arrangement und Verweigerung« über die damals in der DDR gemachten Erfahrungen und seine heutige Bewertung sprechen.
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
21.03.2012, 00:00

10. Internationales Gedenkstättentreffen Kreisau

Im Mittelpunkt der Gedenkstättentreffen in Kreisau stehen die verschiedenen Wahrnehmungen und Deutungen der Vergangenheit in den vormals kommunistisch beherrschten Staaten Europas, die in einer gesamteuropäischen Perspektive betrachtet werden. Wie werden geschichtspolitische Auseinandersetzungen in einzelnen Ländern und an konkreten Institutionen geführt? Wie werden diese von »Außen« wahrgenommen und interpretiert? Institutionen aus verschiedenen Ländern stellen ihre Konzepte zur Vermittlung von Geschichtsbildern und Reaktionen darauf vor. Thema der Tagung in diesem Jahr ist »Narrative über Geschichte in Europa im 20. Jahrhundert«. Anmeldung und Programm ab Ende Januar 2012 unter www.krzystowa.pl

Termin
21.03.2012 - 24.03.2012
Veranstaltungsart: Konferenz
Adresse: Internationale Jugendbegegnungsstätte Kreisau Krzyzowa 7, Polen
58112 Grodziszcze
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Gedenkstätte Kreisau Evangelische Akademie Berlin Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
03.04.2012, 18:00

Podiumsdiskussion: Veranstaltungsreihe 2x Deutschland: Zwei Staaten, zwei Kirchen? Kirche im geteilten Deutschland

Die Kirchen in Deutschland verstanden sich mit ihrem Bekenntnis zur »besonderen Gemeinschaft der ganzen evangelischen Christenheit in Deutschland« als einen wichtigen Faktor in den innerdeutschen Beziehungen. Wie kaum ein anderer Akteur trugen die evangelischen Kirchen – unter schwierigen äußeren Bedingungen und gleichzeitig durchaus kritischen innerkirchlichen Diskussionen – ganz wesentlich dazu bei, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen im geteilten Deutschland zu stärken. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe »2x Deutschland« über die innerdeutschen Beziehungen von der Teilung bis zur Einheit.
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berliner Landesbeauftrager für die Stasi-Unterlagen Deutsche Gesellschaft e. V.
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
08.05.2012, 19:00

Podiumsdiskussion: 20 Jahre Enquete-Kommissionen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Am 20. Mai 1992 stimmte der Deutsche Bundestag mit überwältigender Mehrheit für die Einrichtung einer Enquetekommission, die sich dem belastenden Erbe der SED-Diktatur widmen sollte. Die Bundesstiftung Aufarbeitung möchte gemeinsam mit ihren Podiumsgästen die Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen seit deren Untergang vor mehr als 20 Jahren kritisch würdigen und Perspektiven der künftigen Arbeit im Hinblick auf eine europäische Erinnerungskultur diskutieren.

Teilnahme nur auf Einladung
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
15.05.2012, 18:00

Podiumsdiskussion: VeVeranstaltungsreihe 2x Deutschland: Entspannung und Abrüstung im Kalten Krieg. Der KSZE-Prozess und seine Auswirkungen auf die innenpolitischen Situationen in Ost und West

Die Bundesrepublik und die DDR nahmen gleichberechtigt an der KSZE teil. Die DDR-Opposition und Menschrechtsgruppen beriefen sich in den 1970er- und 1980er-Jahren auf die Schlussakte der KSZE, mit deren Unterzeichnung im August 1975 die DDR offiziell die Achtung der Menschenrechte zugesichert hatte. Stärker als je zuvor stand die SED-Politik fortan auch unter Beobachtung bundesdeutscher Journalisten. Doch die SED weigerte sich hartnäckig, die Menschenrechte tatsächlich zu gewähren. Die Veranstaltung geht der Frage nach, wie sich die Festlegungen der KSZE auf die Gesellschaften in der DDR und Osteuropa sowie auf die innerdeutschen Beziehungen auswirkten. Sie ist Teil der Reihe »2x Deutschland«.
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berliner Landesbeauftrager für die Stasi-Unterlagen, Deutsche Gesellschaft e. V.
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
21.05.2012, 18:00

Veranstaltungsreihe Anpassung: Angepasst aus Angst – oder an die Angst?

Vortrag Prof. Mary Beth Stein, George-Washington University, Washington D.C.

Die Opfer und Funktionsträger des DDR-Regimes standen lange im Mittelpunkt historischer Betrachtungen. Beide Gruppen bildeten jedoch eine Minderheit der DDR-Bevölkerung. Der Alltag und die Verhaltensweisen der Mehrheit der DDR-Bürger kann dagegen mit Begriffen wie »Anpassung« und »Arrangement« charakterisiert werden. Im Spannungsfeld zwischen moralischer Schwäche und kluger Überlebensstrategie lagen vielfältige bewusste und unbewusste Prozesse, die das Leben in der Diktatur prägten. Wie man sich damals anpasste und dies heute, mit dem Abstand von mehr als zwei Jahrzehnten erinnert, wird anhand ausgewählter Lebensläufe dargestellt
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berliner Landesbeauftrager für die Stasi-Unterlagen Deutsche Gesellschaft e. V.
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
24.05.2012, 19:00

Vor 60 Jahren: Die »Aktion Ungeziefer«

Ende Mai / Anfang Juni 1952 riegelte das SED-Regime die innerdeutsche Grenze ab und verschärfte das Grenzregime auch an den Sektorengrenzen in Berlin. Als Teil dieser sogenannten Sicherungsmaßnahmen wurde an der innerdeutschen Grenze eine erste Welle von Zwangsaussiedlungen in den grenznahen Gebieten der DDR durchgeführt. Unter dem Decknamen »Aktion Ungeziefer« wurden binnen Stunden etwa 10.000 als »politisch unzuverlässig« eingestufte Personen ins Hinterland deportiert. Die Veranstaltung erinnert an die damaligen Ereignisse und die Opfer der Zwangsaussiedlungen.
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer Bernauer Straße 119
13355 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Stiftung Berliner Mauer
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
05.06.2012, 18:00

Veranstaltungsreihe: Berlin 1987: Zwischen doppeltem Stadtjubiläum und Reagan-Besuch

Die geteilte Stadt stand 1987 ganz besonders im Fokus: Aufwändig wurde in Ost und West das 750. Gründungsjubiläum Berlins begangen - häufig jenseits der gewohnten Normalität. US-Präsident Ronald Reagan nutze seinen Berlin-Besuch, um öffentlich die Öffnung der Mauer zu fordern. Tausende ostdeutsche Jugendliche wollten Pfingsten 1987 einem großen Rockkonzert vor dem West-Berliner Reichstag lauschen und wurden von der Staatsmacht niedergeknüppelt. Mit der Besetzung der Umwelt-Bibliothek im November 1987 versuchte das SED-Regime einmal mehr, abweichende Meinungen zu kriminalisieren und der erstarkten Opposition einen Schlag zu versetzen.
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
05.06.2012, 18:00

Veranstaltungsreihe: Berlin 1987: Zwischen doppeltem Stadtjubiläum und Reagan-Besuch

Die geteilte Stadt stand 1987 ganz besonders im Fokus: Aufwändig wurde in Ost und West das 750. Gründungsjubiläum Berlins begangen - häufig jenseits der gewohnten Normalität. US-Präsident Ronald Reagan nutze seinen Berlin-Besuch, um öffentlich die Öffnung der Mauer zu fordern. Tausende ostdeutsche Jugendliche wollten Pfingsten 1987 einem großen Rockkonzert vor dem West-Berliner Reichstag lauschen und wurden von der Staatsmacht niedergeknüppelt. Mit der Besetzung der Umwelt-Bibliothek im November 1987 versuchte das SED-Regime einmal mehr, abweichende Meinungen zu kriminalisieren und der erstarkten Opposition einen Schlag zu versetzen.
Veranstaltungsart: Vortrag
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
07.06.2012, 18:00

Buchpräsentation: Schild und Schwert der Partei? Eine Fallstudie zum Verhältnis MfS – SED

Präsentation des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2012

Das Verhältnis von Utopie und Zwang im Kommunismus ist 2012 das Leitthema des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung. Bei seiner Präsentation steht jedoch eine bemerkenswerte Studie zum Verhältnis von SED und MfS im Mittelpunkt, die in der aktuellen Ausgabe der Jahresfrist nachzulesen ist. Der Abend verspricht unbekannte Einblicke in das innerste der Diktatur in der DDR.
Veranstaltungsart: Bühne
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
07.06.2012, 18:00

Buchpräsentation: Schild und Schwert der Partei? Eine Fallstudie zum Verhältnis MfS – SED

Präsentation des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2012

Das Verhältnis von Utopie und Zwang im Kommunismus ist 2012 das Leitthema des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung. Bei seiner Präsentation steht jedoch eine bemerkenswerte Studie zum Verhältnis von SED und MfS im Mittelpunkt, die in der aktuellen Ausgabe der Jahresfrist nachzulesen ist. Der Abend verspricht unbekannte Einblicke in das innerste der Diktatur in der DDR.
Veranstaltungsart: Bühne
Adresse: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5
10117 Berlin
Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung
Kontakt: buero@stiftung-aufarbeitung.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de
 
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