Deutsch-Deutsche Geschichte in Bildung und Schule
Bild zu KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Exkursionen - Spezial

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (Flossenbürg)

Autor

Redaktion

Kommentare

0

Kategorien

Workshops

Kontakt

Redaktion

Drucken

Diese Seite drucken

Das Konzentrationslager Flossenbürg existierte zwischen 1938 und 1945 in der Gemeinde Flossenbürg in der Oberpfalz. Etwa 100.000 Gefangene waren während des Krieges hier interniert, rund 30.000 davon wurde ermordet. In Teilen des ehemaligen Lagers befindet sich heute die Gedenkstätte. 2007 wurde unter dem Titel "Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945" eine Dauerausstellung auf zwei Etagen eingerichtet, die über die Geschichte des Lagers informiert. 
 
Im Oktober 2010 eröffnet mit "was bleibt - Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg" eine neue Dauerausstellung in der ehemaligen Häftlingsküche. Damit wird den komplexen Folgen der nationalsozialistischen Konzentrationslager zum ersten Mal eine eigene Ausstellung gewidmet. Die widersprüchlichen Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg werden dabei in die Zeitgeschichte vom Ende des zweiten Weltkrieges bis heute eingebettet. So weist die Geschichte des Lagers weit über Flossenbürg hinaus und steht stellvertretend für viele Orte. 
 
Die neue Ausstellung beschäftigt sich mit vier Leitfragen: Wie wurde das ehemalige Konzentrationslager im Laufe der Zeit verändert? Wie verarbeiten die Überlebenden die Trauer? Wie wurden die Verbrechen der Täter geahndet? In welcher Form hat sich das Erinnern an das KZ Flossenbürg entwickelt?
 
Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ermöglicht mit ihrem pädagogischen Angebot am historischen Ort, sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Folgen auseinanderzusetzen. Nach Voranmeldung sind geführte Rundgänge über das Gelände der Gedenkstätte und in den Ausstellungen möglich. Außerdem werden thematische Führungen zu spezifischen Aspekten der Geschichte des Ortes angeboten. Projekttage und andere in Zusammenarbeit mit Schulen, außerschulischen Bildungsträgern und anderen Partnern durchgeführte Veranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene bieten eine vertiefende Auseinandersetzung.
 
In Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren aus allen gesellschaftlichen Bereichen werden insbesondere die pädagogischen Angebote der Gedenkstätte vorgestellt. Weitere Themen aus dem Spektrum der historisch-politischen Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus wie zur Erinnerungskultur heute sind in Absprache möglich. 
 
Die Gedenkstätte KZ Flossenbürg ist täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet (von Dezember bis Februar von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr). Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie unter www.gedenkstaette-flossenbuerg.de
 
Foto: © KZ-Gedenkstätte Flossenbürg / Peter Wentzler


Deine Bewertung

(höher = besser)
Zurück zur Übersicht
Exkursionen - Spezial Jüdisches Museum Franken

Jüdisches Museum Franken

Text | Museen in Fürth, Schnaittach und Schwabach

Exkursionen - Spezial Das Jüdische Kulturmuseum und die Synagoge Veitshöchheim

Das Jüdische Kulturmuseum und die Synagoge Veitshöchheim

Text | Die Synagoge in Veitshöchheim mit Museum und Mikwe

Workshops Städtisches Schulmuseum Lohr

Städtisches Schulmuseum Lohr

Text | Das Städtische Schulmuseum Lohr, 1989 auf Anregung des Lehrers