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Was will die chinesische Opposition?

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09.12.2010

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Der Nobelpreisträger Liu Xiaobo und die Demokratiebewegung in China
 
Über Nacht ist der chinesische Schriftsteller Liu Xiaobo zum berühmtesten politischen Gefangenen der Welt geworden.
 
Am 10. Dezember 2010 soll ihm in Schweden der Friedensnobelpreis verliehen werden.
 
Liu Xiaobo hatte sich 1989 an den Studentenprotesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking beteiligt. Zwei Jahre saß er deshalb im Gefängnis. Wegen seiner Beteiligung an der chinesischen Demokratiebewegung musste er wenig später für vier Jahre in ein Arbeitslager.
 
Liu Xiaobo gilt als Hauptverfasser der Charta 08. Über 300 Intellektuelle haben darin in Anlehnung an die tschechoslowakische Charta 77 eine Demokratisierung Chinas gefordert. Wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" wurde er deshalb zu elf Jahren Haft verurteilt. Mit massivem Druck versuchte China, seine Auszeichnung zu torpedieren.
 
Am Vorabend der Nobelpreisverleihung diskutieren Politiker, Experten und Dissidenten über die Demokratiebewegung in China – und wie die Welt diese unterstützen kann.
 
Begrüßung: Helmuth Frauendorfer, Stellv. Direktor Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Einführung: Dr. Dirk Pleiter, China-Experte amnesty international
Podiumsdiskussion:
Bei Ling, Exil-Schriftsteller und Liu Xiaobo-Biograf, 2009 von der Frankfurter Buchmesse ausgeladen
Wang Wanxing, Vertreter der chinesischen Demokratiebewegung, 13 Jahre in psychiatrischen Einrichtungen inhaftiert
Eugen Brikcius, Schriftsteller und Mitunterzeichner der tschechoslowakischen Charta 77
Viola von Cramon, MdB Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für EU-Außenangelegenheiten
Moderation: Helmuth Frauendorfer
 
Veranstalter: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Zeit: 09. Dezember 2010 um 19:00 Uhr

Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Genslerstraße 66, 13055 Berlin


Um Anmeldung wird gebeten: Telefon: 030 / 98 60 82-413; Telefax: 030 / 98 60 82-464; E-Mail: a.kockisch(at)stiftung-hsh.de
 
Foto: Kerze für Liu Xiaobo © Vox Asia / flickr
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