This text will be replaced
Dossier: Judenverfolgung im NS
Drucken
Zurück zur Übersicht
Interview: Im Gespräch mit Historiker Dr. Reinhold Brunner
Autor
Datum
10.03.2011
Kommentare
Kategorien
Mediathek
Kontakt
Dr. Reinhold Brunner vom Stadtarchiv Eisenach spricht über das jüdische Leben in Eisenach. Jüdische Menschen hatten dort einige Geschäfte, betrieben Viehhandel, waren aber in keiner Behörde tätig. Die jüdische Geschichte in Eisenach geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Heute kennt er keinen jüdischen Bürger, der noch in der Stadt lebt.
Der Einschätzung Brunners nach war die Pogromnacht am 9. November 1938 das bedeutsamste Ereignis der jüdischen Geschichte in Eisenach. Die Juden mussten sich in der städtischen Turnhalle versammeln, während die Synagoge abgebrannt wurde. Weiterhin erzählt er von einem Treffen jüdischer Zeitzeugen, das 1995 in Eisenach stattfand.
Das Interview ist Teil des Schülerprojekts "Jüdisches Leben in Eisenachs Straßen". In diesem Projekt haben fünf Schüler aus Eisenach Zeitzeugen zu ihrer Geschichte befragt und im Stadtarchiv Eisenach auch selbst nach Berichten oder Unterlagen der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges gesucht. An dem Projekt arbeiteten die Schüler insgesamt neun Monate.
Im Rahmen des Projektes "Zeitensprünge" der Stiftung Demokratische Jugend haben die fünf Schüler beim Radio Wartburg in Eisenach eine DVD erstellt. Diese DVD haben Sie beim Jugendgeschichtstag 2010 in Erfurt präsentiert. Daneben ist außerdem eine 3-teilige Radiosendung zum Thema entstanden.
Außerdem sind alle Beiträge als Audios und in Textform als pdf auf
einer extra erstellten Website zu finden. Dazu gibt es ein Video
zum Arbeitsprozess.
Foto: Flickr / kaback
Der Einschätzung Brunners nach war die Pogromnacht am 9. November 1938 das bedeutsamste Ereignis der jüdischen Geschichte in Eisenach. Die Juden mussten sich in der städtischen Turnhalle versammeln, während die Synagoge abgebrannt wurde. Weiterhin erzählt er von einem Treffen jüdischer Zeitzeugen, das 1995 in Eisenach stattfand.
Das Interview ist Teil des Schülerprojekts "Jüdisches Leben in Eisenachs Straßen". In diesem Projekt haben fünf Schüler aus Eisenach Zeitzeugen zu ihrer Geschichte befragt und im Stadtarchiv Eisenach auch selbst nach Berichten oder Unterlagen der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges gesucht. An dem Projekt arbeiteten die Schüler insgesamt neun Monate.
Im Rahmen des Projektes "Zeitensprünge" der Stiftung Demokratische Jugend haben die fünf Schüler beim Radio Wartburg in Eisenach eine DVD erstellt. Diese DVD haben Sie beim Jugendgeschichtstag 2010 in Erfurt präsentiert. Daneben ist außerdem eine 3-teilige Radiosendung zum Thema entstanden.
Außerdem sind alle Beiträge als Audios und in Textform als pdf auf
einer extra erstellten Website zu finden. Dazu gibt es ein Video
zum Arbeitsprozess.
Foto: Flickr / kaback






