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Unterrichtsthema 06: Kirche
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Punkkonzerte in einer Kirche? In der DDR war das in den 1980er Jahren gar nicht so selten. Die DDR war zwar ein atheistischer Staat, aber die Kirche spielte in der DDR trotzdem eine besondere Rolle. Während Presse, Parteien und Gewerkschaften von der SED gesteuert wurden, gab es für die Kirche kleine Freiräume. In diesen Freiräumen tat sich viel. Die Infos dazu gibt es in dieser Kategorie.
5. Kirche im Niemandsland (Videobeitrag)
Die Rolle der Kirche war nicht nur als gesellschaftliche Institution problematisch. Auch das Bauwerk Kirche war ein starkes Symbol. Die DDR-Regierung ließ einige dieser Bauwerke sprengen. (30 Min) mehr
6. Die Georgenkirche in Halle (Videobeitrag)
Kirchengebäude waren der DDR-Regierung oft ein Dorn im Auge. Es gab selten Mittel für Instandhaltungen oder Sanierungen. Aber immer wieder gab es Aktivisten, die sich gegen die Sprengung ihrer Kirchen stellten. (30 Min) mehr
7. "Schwerter zu Pflugscharen" (Videobeitrag)
Dieses Bibelzitat war einer der Ausgangspunkte der Friedensbewegung in der DDR. In diesem Modul geht es um den Konflikt zwischen Staat und Kirche, den dieses Zitat als Symbol der Friedensbewegung entfachte. (40 Min) mehr
9. Die Kirche in der Gegenwart (Diskussion)
In der DDR war die Kirche ein Ort für die Friedensbewegung, für Bürgerrechtler und Kritiker der SED-Diktatur. Was bedeutet Kirche für dich heute? (20 Min/HA) mehr
Dähn, Horst/Heise, Joachim (Hrsg.): Staat und Kirchen in der DDR. Zum Stand der zeithistorischen und sozialwissenschaftlichen Forschung, Frankfurt am Main 2003.
Henkys, Reinhard (Hrsg.): Die evangelischen Kirchen in der DDR. Beiträge zu einer Bestandsaufnahme, München 1982.
Henkys, Reinhard: Die Kirchen im SED-Staat zwischen Anpassung und Widerstand. In: Weber, Jürgen (Hrsg.): Der SED-Staat. Neues über eine vergangene Diktatur, München 1994.
Lepp, Claudia/Nowak, Kurt (Hrsg.): Evangelische Kirche im geteilten Deutschland (1945-1989/90), Göttingen 2001.
Maser, Peter: Die Kirchen in der DDR, Bonn 2002.
Neubert, Ehrhart: Geschichte der Opposition in der DDR. 1949-1989, Bonn 1997.
Pollack, Detlef: Kirche in der Organisationsgesellschaft. Zum Wandel der gesellschaftlichen Lage der evangelischen Kirchen in der DDR, Stuttgart 1994.
Sievers, Hans-Jürgen: Stundenbuch einer deutschen Revolution: Die Leipziger Kirchen im Oktober 1989, Göttingen 1990.
Wolle, Stefan: Die heile Welt der Diktatur. Alltag und Herrschaft in der DDR 1971-1989, München 1999, S. 410-424.
Foto: Tobias Mandt (flickr)
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Module
Einstieg:
1. Eine Kirche wird gesprengt (Videobeitrag)
Gläubige gehen oft zu Gottesdiensten oder Messen in Kirchen. Andere suchen nur die Ruhe der Kirchenräume im Großstadtbetrieb. Alle Kirchen gelten als Orte der Besinnung. 1985 wurde in Berlin eine Kirche einfach gesprengt. Sie stand im Weg. (5-10 Min) mehr2. Kirche ist für mich... (Diskussion)
Kirche kann sehr unterschiedliche Bedeutungen haben. Immer abhängig vom eigenen Standpunkt. (5-10 Min) mehr3. Opium fürs Volk? (Diskussion)
Religionen sind uralt. Aber sie waren auch immer schon umstritten. Wie siehst du das Thema? (10 Min) mehrErarbeitung:
4. Rainer Eppelmann – Pfarrer, Politiker, Zeitzeuge (Videobeitrag)
Die schwierige Rolle der Kirche in der DDR. Ein Zeitzeuge berichtet. Rainer Eppelmann war einer der engagiertesten Pfarrer und Bürgerrechtler in der DDR. Aber auch auf Seiten der Kirche war er nicht ganz unumstritten. (30 Min) mehr5. Kirche im Niemandsland (Videobeitrag)
Die Rolle der Kirche war nicht nur als gesellschaftliche Institution problematisch. Auch das Bauwerk Kirche war ein starkes Symbol. Die DDR-Regierung ließ einige dieser Bauwerke sprengen. (30 Min) mehr
6. Die Georgenkirche in Halle (Videobeitrag)
Kirchengebäude waren der DDR-Regierung oft ein Dorn im Auge. Es gab selten Mittel für Instandhaltungen oder Sanierungen. Aber immer wieder gab es Aktivisten, die sich gegen die Sprengung ihrer Kirchen stellten. (30 Min) mehr
7. "Schwerter zu Pflugscharen" (Videobeitrag)
Dieses Bibelzitat war einer der Ausgangspunkte der Friedensbewegung in der DDR. In diesem Modul geht es um den Konflikt zwischen Staat und Kirche, den dieses Zitat als Symbol der Friedensbewegung entfachte. (40 Min) mehr
Schlussbetrachtung:
8. Die "Friedliche Revolution" und die Kirche (Diskussion)
Im Herbst 1989 stürzte die "Friedliche Revolution" die Machthaber der SED. Manche sprechen sogar von einer "Protestantischen Revolution". (20 Min) mehr9. Die Kirche in der Gegenwart (Diskussion)
In der DDR war die Kirche ein Ort für die Friedensbewegung, für Bürgerrechtler und Kritiker der SED-Diktatur. Was bedeutet Kirche für dich heute? (20 Min/HA) mehr
Literatur
Bernd, Schäfer: Staat und katholische Kirche in der DDR, Köln 1998.Dähn, Horst/Heise, Joachim (Hrsg.): Staat und Kirchen in der DDR. Zum Stand der zeithistorischen und sozialwissenschaftlichen Forschung, Frankfurt am Main 2003.
Henkys, Reinhard (Hrsg.): Die evangelischen Kirchen in der DDR. Beiträge zu einer Bestandsaufnahme, München 1982.
Henkys, Reinhard: Die Kirchen im SED-Staat zwischen Anpassung und Widerstand. In: Weber, Jürgen (Hrsg.): Der SED-Staat. Neues über eine vergangene Diktatur, München 1994.
Lepp, Claudia/Nowak, Kurt (Hrsg.): Evangelische Kirche im geteilten Deutschland (1945-1989/90), Göttingen 2001.
Maser, Peter: Die Kirchen in der DDR, Bonn 2002.
Neubert, Ehrhart: Geschichte der Opposition in der DDR. 1949-1989, Bonn 1997.
Pollack, Detlef: Kirche in der Organisationsgesellschaft. Zum Wandel der gesellschaftlichen Lage der evangelischen Kirchen in der DDR, Stuttgart 1994.
Sievers, Hans-Jürgen: Stundenbuch einer deutschen Revolution: Die Leipziger Kirchen im Oktober 1989, Göttingen 1990.
Wolle, Stefan: Die heile Welt der Diktatur. Alltag und Herrschaft in der DDR 1971-1989, München 1999, S. 410-424.
Film
Nikolaikirche, Regie: Frank Beyer, D 1995.Foto: Tobias Mandt (flickr)






