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Literaturverzeichnis von DeineGeschichte
Hier kannst du gerne nach Artikeln suchen, wir haben einige Aufsätze zusammengetragen, geordnet nach Thema, Kategorie und Zeitraum.
Bibliotheken:
In deiner Stadt gibt es bestimmt eine Stadtbibliothek. Sie wird mit Sicherheit Bücher oder Zeitschriften zum Thema Zeitgeschichte vorrätig haben. Häufig findest du hier viele Informationen zur regionalen Geschichte. Wenn du ein Thema gefunden hast und dir einige Schlagworte (z.B. Spionage, IMs, Nachrichtendienste) für die Suche überlegt hast, frag doch einfach das Bibliothekspersonal, ob es dir bei deiner Recherche behilflich sein kann, da die Katalogsuche manchmal sehr präzise Eingaben verlangt. Frag insbesondere nach, ob die Regale systematisch geordnet sind – dann findest du vielleicht noch andere passende Bücher in der Nähe. Neben Büchern haben Stadtbibliotheken häufig auch andere Medien wie CD-ROMs oder DVDs, viele verfügen auch schon über eine vernünftige Onlinesuche. Eine Übersicht der Stadtbibliotheken oder Stadtbüchereien findest du im Bibliotheksindex.
Die meisten Medien kannst du kostenlos ausleihen. Bestimmt gibt es auch einen Kopierer oder die Möglichkeit einzelne Dokumente auszudrucken.
Genauso solltest du dich, gerade bei Geschichte(n) mit lokalem oder regionalem Bezug, mal im Stadtarchiv umsehen. Hilfreich können auch Staatsarchive sein.
Bundeszentrale für politische Bildung
Die Bundeszentrale für politische Bildung engagiert sich unabhängig und überparteilich für die politische Bildung und Kultur in Deutschland. In diesem Rahmen stellt sie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Informationen und Materialien zur Verfügung – im Online-Bereich kostenfrei, als Printprodukte gegen ein geringes Entgelt. Vielleicht kennst du einige Materialien der bpb auch aus dem Schulunterricht. Die Seite ist sehr hilfreich, weil sie über eine einfache Suchfunktion auf qualitativ hochwertige, wissenschaftliche Artikel verweist. Außerdem kannst du Artikel aus der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" finden und vor allen Dingen Lexikon-Einträge. Mit Hilfe der Lexikon-Artikel kannst du dir einen ersten Überblick verschaffen und darauf aufbauend weiter recherchieren, natürlich auch auf der Seite der Bundeszentrale.
Übersichtliche und umfassende Informationen zur deutsch-deutschen Teilungsgeschichte von 1961 - 1989/90 findest du auf der Website "Chronik der Mauer". Hier findest du vielfältiges Material, Texte, Audios und Videos, kannst der Chronologie von Mauerbau und Mauerfall folgen, dich über Grenzverlauf und Maueropfer informieren. Die Website wird von der bpb in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandradio und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, ZZF.
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist eine bundesunmittelbare Stiftung öffentlichen Rechts. Ihre Aufgabe ist die Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland.
Die Stiftung steht für eine lebendige und pluralistische Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur und ihren Folgewirkungen für das vereinigte Deutschland. Sie versteht sich als Ansprechpartnerin und Mittlerin zwischen gesellschaftlicher Aufarbeitung, Wissenschaft, Politik, Medien und Öffentlichkeit. In der Stiftung befinden sich ein Archiv und eine wissenschaftliche Spezialbibliothek, in denen u.a. Zeugnisse von Widerstand und Repression gesammelt und als historisches Quellenmaterial zugänglich gemacht werden. Neben der Aufgabe, Materialien und Dokumente insbesondere aus Widerstand und Opposition gegen die SED-Diktatur zu sichern beteiligt sich die Stiftung Aufarbeitung durch eigene Publikationen und Veranstaltungen an der öffentlichen Debatte.
Auf der Website könnt ihr ein Lexikon ostdeutscher Biographien durchsuchen, einiges über den aktuellen Forschungsstand erfahren, Veranstaltungstipps bekommen und das Online-Archiv durchstöbern.
Auf der Homepage findest du interessante Bilder und Zeitzeugenberichte zur deutsch-deutschen Teilung.
Landesarchive
In Landesarchiven findest du schriftliche Überlieferungen von Behörden und Einrichtungen des Landes, außerdem haben sie die Funktion eines Parlamentsarchivs. Im Landesarchiv Berlin wird auch in Ost-Berlin entstandenes Schriftgut aufbewahrt.
BStU-Archiv
Die Behörde der Bundesbeauftragten (BStU) bewahrt in ihren Archiven die erhaltenen Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR auf (Stasi) und stellt sie für verschiedene Zwecke nach strengen gesetzlichen Vorschriften Privatpersonen, Institutionen und der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Das Archiv dokumentiert die Herrschaftsmethoden der SED als kommunistischer Staatspartei der DDR und ihrer Geheimpolizei: Akten, Karteikarten, Filme, Tondokumente, Mikrofiches. Mit insgesamt 180 km an Unterlagen ist es eines der größten Archive Deutschlands. Die Internetseiten von BStU-Online geben einen Überblick über die Bestände, die Arbeit der Archivare und den Zustand der Unterlagen. Achtung: Anfragen auf Akteneinsicht haben in der Regel eine lange Bearbeitungszeit!
Die BStU bietet in Ostdeutschland ein regionales Netz von Außenstellen und an den Standorten der Berliner Zentralstelle. Derzeit befindet sich in allen ehemaligen DDR-Bezirksstädten (außer Cottbus) eine Außenstelle.
Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt
Das Landeshauptarchiv Sachen-Anhalt verwahrt zu den beiden DDR-Bezirken Halle und Magdeburg sowie zu ihrer Vor- und Nachgeschichte nicht nur mehr als 18.000 laufende Meter Akten, sondern auch eine umfangreiche Überlieferung von Fotos, Filmen und Karten aus den Jahren 1945-90. Als zuständiges Archiv für die Überlieferung des Landes Sachsen-Anhalt (1945/47-1952) und der Bezirke Halle und Magdeburg (1952-90) archiviert es nicht nur die staatliche Überlieferung, sondern auch die Unterlagen der verstaatlichten Wirtschaft, der SED und des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB).
Die Bestände des Landeshauptarchivs bieten damit die Grundlagen für zeitgeschichtliche Forschungsvorhaben, für die Aufarbeitung von SBZ-/DDR-Unrecht und für vielfältige Bürgeranliegen. Hierzu zählen die Regelung offener Vermögensfragen, Rehabilitierungsverfahren und der Nachweis von Zwangsaussiedlungen aus dem Grenzgebiet.
Archiv der Bürgerbewegung
Die Bürgerbewegung hat einen großen Anteil am Erfolg der Friedlichen Revolution und damit an der Wiedervereinigung. Hier werden die hinterlassenen Selbstzeugnisse der DDR-Oppositionsgruppen gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Verein hat bereits mehrere Tausend Aktentitel erschlossen und belegt das Entstehen, die Ursachen und den Verlauf der demokratischen Revolution. Ergänzt werden diese Dokumente durch wissenschaftliche Arbeiten sowie ein umfangreiches Presse-, Foto-, Ton- und Videoarchiv.
Zeitschriftenarchive
Viele Bibliotheken, insbesondere aber Universitätsbibliotheken, haben meist zahlreiche Zeitschriften zum Thema Zeitgeschichte abonniert und archiviert. Online sind die Zugänge zu den Artikeln meist beschränkt und nur Inhaltsangaben und Kurzbeschreibungen abrufbar, ganze Artikel kosten oft eine Gebühr. Manche Bibliotheken haben jedoch Online-Zugriffsrechte. Erkundige dich mal in deiner Stadtbibliothek oder in der Uni-Bibliothek.
Auf den Websites von Magazinen wie z.B. Focus, Spiegel oder Stern kannst du – teilweise eingeschränkt – über die Schlagwortsuche Artikel finden.
Zeitungsarchive
Bildarchive
Hier findest du Links zu Bildarchiven, in denen du nach begleitenden Fotos für deine Beiträge suchen kannst. Beachte bitte immer die Nutzungsbedingungen und vor allen Dingen die Urheberrechte!
Bundesbildarchiv
Das Bundesbildarchiv verwahrt ca. 11 Millionen Bilder, Luftbilder und Plakate zur deutschen Geschichte. Erste Fotografien stammen aus dem Jahr 1860. Schwerpunkte der Überlieferung sind Bilddokumente zu Ereignissen und Personen. Derzeit befindet sich ein repräsentativer Querschnitt von 90.500 Bildern in der Datenbank. Kontinuierlich werden neue Bilder in diese Datenbank eingestellt.
Die Bilder kannst du über eine Volltextsuche, erweiterte Suche oder eine Recherche durch die Sach-, Personen- und Ortsklassifikation (Themensuche) ermitteln. Hier erhält man eine gute Einsicht in Bilder, leider kannst du die Bilder aber nur gegen Antrag oder Nutzungsgebühren einsetzen.
http://www.photocase.com/de
Sehr zu empfehlen, da die Bilder in hoher Auflösung zur Verfügung stehen. Über eine einfache Schlagwort-Suchfunktion findest du passendes Bildmaterial. Über die Community kannst (musst!) du die Benutzung direkt mit dem Fotografen abstimmen, häufig reicht ein Copyright-Verweis.
http://yotophoto.com
Eine englische Website mit so genannten "free-to-use images" (kostenfreie Bilder). Yotophoto durchsucht über 250.000 Domains. (z.Zt. wird die Seite überarbeitet!!)
flickr.com
Flick.com (mittlerweile von Yahoo aufgekauft) ist eine der größten Bilddatenbanken. Jeder kann sich registrieren (allerdings nur mit einem Yahoo-Mail-Account) und seine Bilder hochladen, entweder in einen geschützten, privaten Bereich oder eben in einen offenen Bereich. Dort können die Fotos für nicht-kommerzielle Zwecke, eigenständige Werke wie "DeineGeschichte" genutzt werden. Im Rahmen einer der verschiedenen Creative Commons Lizenzen erhält man das räumlich, sowie zeitlich unbeschränkte und nicht exklusive Nutzungsrecht an den gespeicherten Bildern. Die Webseite hat eine gute Stichwortsuche, die allein zu dem Stichwort "Berliner Mauer" über 4.000 Bilder findet, die sich eventuell für deine Textreportage oder deinen Beitrag eignen.
http://www.freefoto.com/index.jsp
Englischsprachige Seite, von der Fotos in niedriger Auflösung kostenfrei heruntergeladen werden können (Creative Commons). Benutzen darfst du die Bilder, wenn du auf die Ursprungsseite verweist und verlinkst. Es gibt eine gute Schlagwortsuche. Übrigens: die englische Abkürzung für DDR lautet "GDR" – German Democratic Republic.
http://www.bpk-images.de
Das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz (bpk) ist die Fotoagentur der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Über 100.000 Motive zu den Themen Kunst, Kultur und Geschichte stehen online zur Verfügung. Download und Benutzung sind kostenpflichtig und nach Absprache.
Rundfunk- und Filmarchive
Natürlich gibt es im Internet auch Archive für Töne und bewegte Bilder. Große Archive, wie zum Beispiel das von der ARD finanzierte Deutsche Rundfunkarchiv (www.dra.de), das Ton-, Bild und Schriftdokumente aus der Geschichte des deutschen Hörfunks und Fernsehens archiviert und dokumentiert, sind allerdings kostenpflichtig und häufig teuer.
Netzwerk Mediatheken
Das "Netzwerk Mediatheken" ist ein Zusammenschluss deutscher Film- und Medienarchive. Die Partner haben sich das Ziel gesetzt, audiovisuelle Quellen und Materialien zu sichern und, als bedeutendes Kulturgut, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – besonders für die Verwendung in Unterricht, Forschung, Lehre und Kunst. Das Netzwerk bietet eine umfangreiche Übersicht und Linkliste zu verschiedenen Online-Datenbanken für Recherchezwecke an.
Zeitzeugenrecherche
Mittlerweile liegen die Friedliche Revolution und der Mauerfall fast 20 Jahre zurück. Das ist einerseits eine lange Zeit, andererseits bedeutet es aber auch, dass in Deutschland noch viele Menschen leben, die in der DDR gelebt haben, die DDR besucht haben etc. Es gibt also noch viele "Zeitzeugen". Diese können aus der eigenen Erinnerung erzählen und wissen häufig interessante, unbekannte Details zu berichten. Auf solche Geschichten kannst du stoßen, wenn du im näheren Umfeld, bei Verwandten und Bekannten, Lehrern etc. nachfragst. Wirklich einzigartig ist die Episode aber erst, wenn deine Zeitzeugen zu dem jeweiligen Thema aus eigenem Erleben etwas Spannendes berichten können, wenn du durch geschicktes Fragen, Hintergründe und persönliche Erfahrungen herausbekommst.
Dein Beitrag kann entweder ein Interview mit einem Zeitzeugen sein, Kommentare eines Zeitzeugen beinhalten oder auf Informationen und Dokumenten eines Zeitzeugen basieren.
Zeitzeugenbefragung:
Bei der Befragung ist, besonders wenn du die Zeitzeugen nicht persönlich kennst, Fingerspitzengefühl erforderlich. Vielleicht vereinbarst du erstmal ein kurzes Vorgespräch, in dem du andeutest, welche Aspekte dich interessieren, oder auch in dem du erstmal herausfindest, was dein Gegenüber zu berichten hat. Außerdem ist es wichtig, dass dein Interviewpartner weiß, zu welchem Zweck du die Informationen benutzt. Insbesondere bei einem Videointerview musst du dich der Zustimmung versichern, dass der Beitrag auch im Internet gezeigt werden darf. Darüber hinaus solltest du Zeitzeugenberichte immer mit einer gewissen kritischen Distanz beurteilen, oft, und das passiert bei jedem, werden Erinnerungen über die Jahre beeinflusst, Unangenehmes verdrängt und Schönes überhöht („früher war alles besser“).
Zeitzeugendatenbanken
Hier gibt es einen kleinen Überblick über Zeitzeugendatenbanken im Netz:
www.ddr-zeitzeugen.de
Hier findest du Zeitzeugenberichte und Erinnerungen nur zum Thema DDR in Form von Erfahrungsberichten, die Einblicke in das Leben in der ehemaligen DDR bieten. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
www.zeitzeugenboerse.de
Zeitzeugenvermittlung mit dem Ziel, die Vielfalt persönlicher Erfahrungen und Erlebnisse zu sammeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nicht auf deutsch-deutsche Themen beschränkt.
www.archiv-der-zeitzeugen.com
Geschichte aus Sicht der Menschen, die sie erlebt haben. Die Nutzung ist kostenlos, eine Verwendung erwünscht – natürlich nur unter Wahrung der Urheberrechte. Nicht auf deutsch-deutsche Themen beschränkt.
www.zeitzeugenforum.de
Zeitzeugnisse und persönliche Biographien einer Studiengruppe des Weiterbildungsprogramms "Studieren ab 50" an der Universität Bielefeld. Schwerpunkt sind prägende persönliche Erlebnisse, die im Zusammenhang mit geschichtlichen Ereignissen und gesellschaftlichem Wandel stehen.
Original-Dokumente, Fotos und O-Töne
Originaldokumente machen deinen Beitrag interessant und anschaulich.
"Historische Dokumente" sind alte Ausweise, Aktenauszüge, Fotos aus der jeweiligen Zeit, Briefe oder Tagebucheinträge. Wenn du also Zeitzeugen interviewst, solltest du immer nach solchen Erinnerungsstücken fragen. Diese historischen Dokumente kannst du einscannen oder abfotografieren und deinen Beitrag damit untermalen.
Ein Originalton, kurz O-Ton, ist ein gesprochenes Wort, ein Statement von einer Person zu einem Thema, beispielsweise ein Ausschnitt aus einem Interview. Mit einem O-Ton wird ein Bericht lebendiger und die Informationen sind besonders glaubwürdig. Historische O-Töne sind Aussagen von Zeitzeugen, Politikern etc, die vor längerer Zeit, evtl. zum Handlungszeitpunkt, aufgenommen worden sind. Achtung: Diese O-Töne unterliegen fast immer so genannten Lizenzrechten und dürfen selten verwendet werden.
Einen O-Ton kannst du auch ganz einfach selber machen, indem du in der Fußgängerzone, vor der Schule etc. Passanten zu einem Thema befragst. Mit Handy oder Kamera aufgenommen hast du so einzigartige O-Töne. O-Töne passen besonders gut in einen Beitrag, wenn sie prägnant formuliert sind, Fakten besonders klar wiedergeben, einen Sachverhalt einleuchtend begründen oder einprägsam zusammenfassen (siehe Interview).
Bei der Verwendung von historischen Dokumenten, O-Tönen, Fremdmaterial, Ausschnitten usw. solltest du folgende rechtliche Grundlagen beachten:
Es gibt immer ein Urheber-Recht. Wenn du Material (O-Töne, Bilder etc.) verwendest, die du nicht selber erstellt hast, musst du dich vergewissern, dass du die Beiträge verwenden darfst. Manchmal sind Fotos z.B. aus freien Archiven erhältlich. Wenn nicht, musst du den Herausgeber, den Autor oder Produzenten kontaktieren. Es ist wichtig, dass jemand, der dir eine Verwertung gestattet, sich bewusst ist, wofür du die Ausschnitte verwenden wirst. Bei einem Interview solltest du dein Gegenüber darauf hinweisen, dass du den fertigen Beitrag im Internet auf www.DeineGeschichte.de veröffentlichen wirst und keine kommerziellen Zwecke verfolgst.
In jedem Fall solltest du aber angeben, aus welcher Quelle du deine Informationen bzw. die Ausschnitte bezogen hast (siehe auch Nutzungsbedingungen).
Recherche: Wie komme ich an Informationen?
Recherche
Bevor du mit deiner Arbeit richtig loslegst, solltest du weitere Informationen zu deinem Thema zusammentragen. Eine solide Recherche ist die Grundlage für einen guten Beitrag. Hier findest du hilfreiche Tipps!Literatur- und Onlinerecherche
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, um Informationen zu Aspekten der deutsch-deutschen Geschichte zu finden und zu sammeln. Hier geben wir dir einige Anregungen, wo du dich genauer informieren kannst, wie z.B. in Bibliotheken, Archiven und Onlineportalen.Literaturverzeichnis von DeineGeschichte
Hier kannst du gerne nach Artikeln suchen, wir haben einige Aufsätze zusammengetragen, geordnet nach Thema, Kategorie und Zeitraum.
Bibliotheken:
In deiner Stadt gibt es bestimmt eine Stadtbibliothek. Sie wird mit Sicherheit Bücher oder Zeitschriften zum Thema Zeitgeschichte vorrätig haben. Häufig findest du hier viele Informationen zur regionalen Geschichte. Wenn du ein Thema gefunden hast und dir einige Schlagworte (z.B. Spionage, IMs, Nachrichtendienste) für die Suche überlegt hast, frag doch einfach das Bibliothekspersonal, ob es dir bei deiner Recherche behilflich sein kann, da die Katalogsuche manchmal sehr präzise Eingaben verlangt. Frag insbesondere nach, ob die Regale systematisch geordnet sind – dann findest du vielleicht noch andere passende Bücher in der Nähe. Neben Büchern haben Stadtbibliotheken häufig auch andere Medien wie CD-ROMs oder DVDs, viele verfügen auch schon über eine vernünftige Onlinesuche. Eine Übersicht der Stadtbibliotheken oder Stadtbüchereien findest du im Bibliotheksindex.
Die meisten Medien kannst du kostenlos ausleihen. Bestimmt gibt es auch einen Kopierer oder die Möglichkeit einzelne Dokumente auszudrucken.
Genauso solltest du dich, gerade bei Geschichte(n) mit lokalem oder regionalem Bezug, mal im Stadtarchiv umsehen. Hilfreich können auch Staatsarchive sein.
Onlineportale
Wenn du, deine Schule oder die Stadtbibliothek einen schnellen Internetzugang haben, ist natürlich eine Onlinerecherche zu empfehlen. Es gibt hier schon eine Menge guter Seiten, die sich mehr oder weniger ausführlich mit dem Thema "DDR", "Deutsche Teilung", etc. beschäftigen.Bundeszentrale für politische Bildung
Die Bundeszentrale für politische Bildung engagiert sich unabhängig und überparteilich für die politische Bildung und Kultur in Deutschland. In diesem Rahmen stellt sie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Informationen und Materialien zur Verfügung – im Online-Bereich kostenfrei, als Printprodukte gegen ein geringes Entgelt. Vielleicht kennst du einige Materialien der bpb auch aus dem Schulunterricht. Die Seite ist sehr hilfreich, weil sie über eine einfache Suchfunktion auf qualitativ hochwertige, wissenschaftliche Artikel verweist. Außerdem kannst du Artikel aus der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" finden und vor allen Dingen Lexikon-Einträge. Mit Hilfe der Lexikon-Artikel kannst du dir einen ersten Überblick verschaffen und darauf aufbauend weiter recherchieren, natürlich auch auf der Seite der Bundeszentrale.
Übersichtliche und umfassende Informationen zur deutsch-deutschen Teilungsgeschichte von 1961 - 1989/90 findest du auf der Website "Chronik der Mauer". Hier findest du vielfältiges Material, Texte, Audios und Videos, kannst der Chronologie von Mauerbau und Mauerfall folgen, dich über Grenzverlauf und Maueropfer informieren. Die Website wird von der bpb in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandradio und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, ZZF.
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist eine bundesunmittelbare Stiftung öffentlichen Rechts. Ihre Aufgabe ist die Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland.
Die Stiftung steht für eine lebendige und pluralistische Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur und ihren Folgewirkungen für das vereinigte Deutschland. Sie versteht sich als Ansprechpartnerin und Mittlerin zwischen gesellschaftlicher Aufarbeitung, Wissenschaft, Politik, Medien und Öffentlichkeit. In der Stiftung befinden sich ein Archiv und eine wissenschaftliche Spezialbibliothek, in denen u.a. Zeugnisse von Widerstand und Repression gesammelt und als historisches Quellenmaterial zugänglich gemacht werden. Neben der Aufgabe, Materialien und Dokumente insbesondere aus Widerstand und Opposition gegen die SED-Diktatur zu sichern beteiligt sich die Stiftung Aufarbeitung durch eigene Publikationen und Veranstaltungen an der öffentlichen Debatte.
Auf der Website könnt ihr ein Lexikon ostdeutscher Biographien durchsuchen, einiges über den aktuellen Forschungsstand erfahren, Veranstaltungstipps bekommen und das Online-Archiv durchstöbern.
Archive
Robert-Havemann-Archiv
Die Robert-Havemann-Gesellschaft will die Geschichte und Erfahrungen von Opposition und Widerstand in der DDR dokumentieren und vermitteln. Zu dieser Thematik werden Publikationen, Ausstellungen und Dokumentationen erarbeitet, Veranstaltungen und Seminare organisiert.Auf der Homepage findest du interessante Bilder und Zeitzeugenberichte zur deutsch-deutschen Teilung.
Landesarchive
In Landesarchiven findest du schriftliche Überlieferungen von Behörden und Einrichtungen des Landes, außerdem haben sie die Funktion eines Parlamentsarchivs. Im Landesarchiv Berlin wird auch in Ost-Berlin entstandenes Schriftgut aufbewahrt.
BStU-Archiv
Die Behörde der Bundesbeauftragten (BStU) bewahrt in ihren Archiven die erhaltenen Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR auf (Stasi) und stellt sie für verschiedene Zwecke nach strengen gesetzlichen Vorschriften Privatpersonen, Institutionen und der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Das Archiv dokumentiert die Herrschaftsmethoden der SED als kommunistischer Staatspartei der DDR und ihrer Geheimpolizei: Akten, Karteikarten, Filme, Tondokumente, Mikrofiches. Mit insgesamt 180 km an Unterlagen ist es eines der größten Archive Deutschlands. Die Internetseiten von BStU-Online geben einen Überblick über die Bestände, die Arbeit der Archivare und den Zustand der Unterlagen. Achtung: Anfragen auf Akteneinsicht haben in der Regel eine lange Bearbeitungszeit!
Die BStU bietet in Ostdeutschland ein regionales Netz von Außenstellen und an den Standorten der Berliner Zentralstelle. Derzeit befindet sich in allen ehemaligen DDR-Bezirksstädten (außer Cottbus) eine Außenstelle.
Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt
Das Landeshauptarchiv Sachen-Anhalt verwahrt zu den beiden DDR-Bezirken Halle und Magdeburg sowie zu ihrer Vor- und Nachgeschichte nicht nur mehr als 18.000 laufende Meter Akten, sondern auch eine umfangreiche Überlieferung von Fotos, Filmen und Karten aus den Jahren 1945-90. Als zuständiges Archiv für die Überlieferung des Landes Sachsen-Anhalt (1945/47-1952) und der Bezirke Halle und Magdeburg (1952-90) archiviert es nicht nur die staatliche Überlieferung, sondern auch die Unterlagen der verstaatlichten Wirtschaft, der SED und des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB).
Die Bestände des Landeshauptarchivs bieten damit die Grundlagen für zeitgeschichtliche Forschungsvorhaben, für die Aufarbeitung von SBZ-/DDR-Unrecht und für vielfältige Bürgeranliegen. Hierzu zählen die Regelung offener Vermögensfragen, Rehabilitierungsverfahren und der Nachweis von Zwangsaussiedlungen aus dem Grenzgebiet.
Archiv der Bürgerbewegung
Die Bürgerbewegung hat einen großen Anteil am Erfolg der Friedlichen Revolution und damit an der Wiedervereinigung. Hier werden die hinterlassenen Selbstzeugnisse der DDR-Oppositionsgruppen gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Verein hat bereits mehrere Tausend Aktentitel erschlossen und belegt das Entstehen, die Ursachen und den Verlauf der demokratischen Revolution. Ergänzt werden diese Dokumente durch wissenschaftliche Arbeiten sowie ein umfangreiches Presse-, Foto-, Ton- und Videoarchiv.
Zeitschriftenarchive
Viele Bibliotheken, insbesondere aber Universitätsbibliotheken, haben meist zahlreiche Zeitschriften zum Thema Zeitgeschichte abonniert und archiviert. Online sind die Zugänge zu den Artikeln meist beschränkt und nur Inhaltsangaben und Kurzbeschreibungen abrufbar, ganze Artikel kosten oft eine Gebühr. Manche Bibliotheken haben jedoch Online-Zugriffsrechte. Erkundige dich mal in deiner Stadtbibliothek oder in der Uni-Bibliothek.
Auf den Websites von Magazinen wie z.B. Focus, Spiegel oder Stern kannst du – teilweise eingeschränkt – über die Schlagwortsuche Artikel finden.
Zeitungsarchive
- www.zeit.de – alle Artikel der Print- sowie der Online-Ausgabe nach Schlagwort, Erscheinungsdatum oder Rubrik durchsuchbar. Oft längere Artikeln mit viel Hintergrund.
- www.sueddeutsche.de – gute Suchfunktion
Bildarchive
Hier findest du Links zu Bildarchiven, in denen du nach begleitenden Fotos für deine Beiträge suchen kannst. Beachte bitte immer die Nutzungsbedingungen und vor allen Dingen die Urheberrechte!
Bundesbildarchiv
Das Bundesbildarchiv verwahrt ca. 11 Millionen Bilder, Luftbilder und Plakate zur deutschen Geschichte. Erste Fotografien stammen aus dem Jahr 1860. Schwerpunkte der Überlieferung sind Bilddokumente zu Ereignissen und Personen. Derzeit befindet sich ein repräsentativer Querschnitt von 90.500 Bildern in der Datenbank. Kontinuierlich werden neue Bilder in diese Datenbank eingestellt.
Die Bilder kannst du über eine Volltextsuche, erweiterte Suche oder eine Recherche durch die Sach-, Personen- und Ortsklassifikation (Themensuche) ermitteln. Hier erhält man eine gute Einsicht in Bilder, leider kannst du die Bilder aber nur gegen Antrag oder Nutzungsgebühren einsetzen.
http://www.photocase.com/de
Sehr zu empfehlen, da die Bilder in hoher Auflösung zur Verfügung stehen. Über eine einfache Schlagwort-Suchfunktion findest du passendes Bildmaterial. Über die Community kannst (musst!) du die Benutzung direkt mit dem Fotografen abstimmen, häufig reicht ein Copyright-Verweis.
http://yotophoto.com
Eine englische Website mit so genannten "free-to-use images" (kostenfreie Bilder). Yotophoto durchsucht über 250.000 Domains. (z.Zt. wird die Seite überarbeitet!!)
flickr.com
Flick.com (mittlerweile von Yahoo aufgekauft) ist eine der größten Bilddatenbanken. Jeder kann sich registrieren (allerdings nur mit einem Yahoo-Mail-Account) und seine Bilder hochladen, entweder in einen geschützten, privaten Bereich oder eben in einen offenen Bereich. Dort können die Fotos für nicht-kommerzielle Zwecke, eigenständige Werke wie "DeineGeschichte" genutzt werden. Im Rahmen einer der verschiedenen Creative Commons Lizenzen erhält man das räumlich, sowie zeitlich unbeschränkte und nicht exklusive Nutzungsrecht an den gespeicherten Bildern. Die Webseite hat eine gute Stichwortsuche, die allein zu dem Stichwort "Berliner Mauer" über 4.000 Bilder findet, die sich eventuell für deine Textreportage oder deinen Beitrag eignen.
http://www.freefoto.com/index.jsp
Englischsprachige Seite, von der Fotos in niedriger Auflösung kostenfrei heruntergeladen werden können (Creative Commons). Benutzen darfst du die Bilder, wenn du auf die Ursprungsseite verweist und verlinkst. Es gibt eine gute Schlagwortsuche. Übrigens: die englische Abkürzung für DDR lautet "GDR" – German Democratic Republic.
http://www.bpk-images.de
Das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz (bpk) ist die Fotoagentur der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Über 100.000 Motive zu den Themen Kunst, Kultur und Geschichte stehen online zur Verfügung. Download und Benutzung sind kostenpflichtig und nach Absprache.
Rundfunk- und Filmarchive
Natürlich gibt es im Internet auch Archive für Töne und bewegte Bilder. Große Archive, wie zum Beispiel das von der ARD finanzierte Deutsche Rundfunkarchiv (www.dra.de), das Ton-, Bild und Schriftdokumente aus der Geschichte des deutschen Hörfunks und Fernsehens archiviert und dokumentiert, sind allerdings kostenpflichtig und häufig teuer.
Netzwerk Mediatheken
Das "Netzwerk Mediatheken" ist ein Zusammenschluss deutscher Film- und Medienarchive. Die Partner haben sich das Ziel gesetzt, audiovisuelle Quellen und Materialien zu sichern und, als bedeutendes Kulturgut, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – besonders für die Verwendung in Unterricht, Forschung, Lehre und Kunst. Das Netzwerk bietet eine umfangreiche Übersicht und Linkliste zu verschiedenen Online-Datenbanken für Recherchezwecke an.
Zeitzeugenrecherche
Mittlerweile liegen die Friedliche Revolution und der Mauerfall fast 20 Jahre zurück. Das ist einerseits eine lange Zeit, andererseits bedeutet es aber auch, dass in Deutschland noch viele Menschen leben, die in der DDR gelebt haben, die DDR besucht haben etc. Es gibt also noch viele "Zeitzeugen". Diese können aus der eigenen Erinnerung erzählen und wissen häufig interessante, unbekannte Details zu berichten. Auf solche Geschichten kannst du stoßen, wenn du im näheren Umfeld, bei Verwandten und Bekannten, Lehrern etc. nachfragst. Wirklich einzigartig ist die Episode aber erst, wenn deine Zeitzeugen zu dem jeweiligen Thema aus eigenem Erleben etwas Spannendes berichten können, wenn du durch geschicktes Fragen, Hintergründe und persönliche Erfahrungen herausbekommst.
Dein Beitrag kann entweder ein Interview mit einem Zeitzeugen sein, Kommentare eines Zeitzeugen beinhalten oder auf Informationen und Dokumenten eines Zeitzeugen basieren.
Zeitzeugenbefragung:
Bei der Befragung ist, besonders wenn du die Zeitzeugen nicht persönlich kennst, Fingerspitzengefühl erforderlich. Vielleicht vereinbarst du erstmal ein kurzes Vorgespräch, in dem du andeutest, welche Aspekte dich interessieren, oder auch in dem du erstmal herausfindest, was dein Gegenüber zu berichten hat. Außerdem ist es wichtig, dass dein Interviewpartner weiß, zu welchem Zweck du die Informationen benutzt. Insbesondere bei einem Videointerview musst du dich der Zustimmung versichern, dass der Beitrag auch im Internet gezeigt werden darf. Darüber hinaus solltest du Zeitzeugenberichte immer mit einer gewissen kritischen Distanz beurteilen, oft, und das passiert bei jedem, werden Erinnerungen über die Jahre beeinflusst, Unangenehmes verdrängt und Schönes überhöht („früher war alles besser“).
Zeitzeugendatenbanken
Hier gibt es einen kleinen Überblick über Zeitzeugendatenbanken im Netz:
www.ddr-zeitzeugen.de
Hier findest du Zeitzeugenberichte und Erinnerungen nur zum Thema DDR in Form von Erfahrungsberichten, die Einblicke in das Leben in der ehemaligen DDR bieten. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
www.zeitzeugenboerse.de
Zeitzeugenvermittlung mit dem Ziel, die Vielfalt persönlicher Erfahrungen und Erlebnisse zu sammeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nicht auf deutsch-deutsche Themen beschränkt.
www.archiv-der-zeitzeugen.com
Geschichte aus Sicht der Menschen, die sie erlebt haben. Die Nutzung ist kostenlos, eine Verwendung erwünscht – natürlich nur unter Wahrung der Urheberrechte. Nicht auf deutsch-deutsche Themen beschränkt.
www.zeitzeugenforum.de
Zeitzeugnisse und persönliche Biographien einer Studiengruppe des Weiterbildungsprogramms "Studieren ab 50" an der Universität Bielefeld. Schwerpunkt sind prägende persönliche Erlebnisse, die im Zusammenhang mit geschichtlichen Ereignissen und gesellschaftlichem Wandel stehen.
Original-Dokumente, Fotos und O-Töne
Originaldokumente machen deinen Beitrag interessant und anschaulich.
"Historische Dokumente" sind alte Ausweise, Aktenauszüge, Fotos aus der jeweiligen Zeit, Briefe oder Tagebucheinträge. Wenn du also Zeitzeugen interviewst, solltest du immer nach solchen Erinnerungsstücken fragen. Diese historischen Dokumente kannst du einscannen oder abfotografieren und deinen Beitrag damit untermalen.
Ein Originalton, kurz O-Ton, ist ein gesprochenes Wort, ein Statement von einer Person zu einem Thema, beispielsweise ein Ausschnitt aus einem Interview. Mit einem O-Ton wird ein Bericht lebendiger und die Informationen sind besonders glaubwürdig. Historische O-Töne sind Aussagen von Zeitzeugen, Politikern etc, die vor längerer Zeit, evtl. zum Handlungszeitpunkt, aufgenommen worden sind. Achtung: Diese O-Töne unterliegen fast immer so genannten Lizenzrechten und dürfen selten verwendet werden.
Einen O-Ton kannst du auch ganz einfach selber machen, indem du in der Fußgängerzone, vor der Schule etc. Passanten zu einem Thema befragst. Mit Handy oder Kamera aufgenommen hast du so einzigartige O-Töne. O-Töne passen besonders gut in einen Beitrag, wenn sie prägnant formuliert sind, Fakten besonders klar wiedergeben, einen Sachverhalt einleuchtend begründen oder einprägsam zusammenfassen (siehe Interview).
Bei der Verwendung von historischen Dokumenten, O-Tönen, Fremdmaterial, Ausschnitten usw. solltest du folgende rechtliche Grundlagen beachten:
Es gibt immer ein Urheber-Recht. Wenn du Material (O-Töne, Bilder etc.) verwendest, die du nicht selber erstellt hast, musst du dich vergewissern, dass du die Beiträge verwenden darfst. Manchmal sind Fotos z.B. aus freien Archiven erhältlich. Wenn nicht, musst du den Herausgeber, den Autor oder Produzenten kontaktieren. Es ist wichtig, dass jemand, der dir eine Verwertung gestattet, sich bewusst ist, wofür du die Ausschnitte verwenden wirst. Bei einem Interview solltest du dein Gegenüber darauf hinweisen, dass du den fertigen Beitrag im Internet auf www.DeineGeschichte.de veröffentlichen wirst und keine kommerziellen Zwecke verfolgst.
In jedem Fall solltest du aber angeben, aus welcher Quelle du deine Informationen bzw. die Ausschnitte bezogen hast (siehe auch Nutzungsbedingungen).






