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Formate
Sobald dein Thema gefunden und dein Beitrag recherchiert ist, geht es darum auch das richtige Format zu finden. In diesem Bereich haben wir dir eine Übersicht über verschiedene Formate für Text-, Audio- oder Videobeiträgen zusammengestellt.
Noch einen Tipp vorweg: wer, wann, wo, was, wie? Das sind die berühmten fünf journalistischen "Ws", die du bei jeder Recherche, bei der Vorbereitung und Produktion eines Beitrags beachtet solltest. Darüber hinaus spielen auch die "Ws" "warum" und "mit welchen Folgen" eine Rolle. Mit diesen Fragen im Hinterkopf sollte es dir leichter fallen, einen in sich abgeschlossenen, gut verständlichen Beitrag zu machen. Wenn dein Beitrag fertig ist, solltest du überprüfen, ob du alle W-Fragen beantwortet hast! Diese Ws haben auch den Vorteil, dass der Befragte eigentlich nicht mit einem etwas kurzen "Ja“ oder "Nein“ antworten kann!
Text:
Klassischerweise schildert eine Reportage ein Ereignis, das der Reporter selber miterlebt hat. Besonderes Interesse liegt, neben den Fakten, auf Atmosphäre, Gefühlen und Eindrücken. So wird dem Leser der Eindruck vermittelt, live dabei gewesen zu sein. Bei einer Reportage geht es um das Erzählen des Wahrgenommenen. Ohne in Klischees und Plattitüden zu verfallen solltest du versuchen, packend und spannend zu erzählen. Mit der Schilderung einer Handlung bzw. Geste kannst du besonders gut Gefühle ausdrücken. Der Einstieg in die Reportage ist besonders wichtig – wenn es dir gelingt, hier eine konkrete Atmosphäre zu erzeugen, kannst du den Leser besonders fesseln.
Audio/Video:
Da in einer Reportage die Informationen besonders interessant und vielfältig dargestellt werden können, ist sie auch im Hörfunk und Fernsehen eine häufige Darstellungsform. An manchen Stellen in einem Filmbeitrag, wenn beispielsweise Gesichter oder Gesten mehr sagen als viele Worte, kannst du z.B. bewusst einen Kommentar weglassen. Die Bilder sprechen dann für sich. Im Hörfunk sind Gesprächspausen vor allem dann sehr reizvoll, wenn Umgebungsgeräusche (Schritte, Straßenlärm, Telefonklingeln) einbezogen werden.
In einem Interview zeigst du dem Leser, Hörer oder Zuschauer, welche Informationen du von deinem Gegenüber erfragt hast. Meist kennen sich Interviewpartner besonders gut mit einem Thema aus (Experteninterview) oder haben ein bestimmtes Ereignis miterlebt (Zeitzeugenintervie
Achtung: Bei Interviews nicht in das Wort des anderen fallen oder zustimmende Gesten oder Laute machen (das stört die Aufnahme). Es ist auch wichtig, die Interviewzeit im Auge zu behalten. Je mehr Material du einfängst, desto mehr Arbeit hast du, das Interview zu kürzen bzw. die entscheidenden Aussagen herauszuschneiden.
Text:
Nachdem du das Interview abgetippt (in der Fachsprache heißt das "transkribiert") hast, solltest du es deinem Interviewpartner noch einmal zuschicken. Den Inhalt solltest du dabei in jedem Fall wahrheitsgetreu beibehalten, die Form aber darfst du gestalten. Rückfragen, Wiederholungen etc. kannst du entfernen. Ebenso darfst du ruhig kleine Änderungen wie etwa am Satzbau vornehmen und unpassende Füllwörter streichen, da sich die gesprochene Sprache von der geschriebenen unterscheidet.
Radio/Video:
Beim Radio- oder Video-Interview kommt es darauf an, die von dir ausgewählte Person dazu anzuregen, dir interessant zu antworten. Dazu gehört, dass du dir von Anfang vergegenwärtigst, dass sich ein öffentliches Radiointerview grundsätzlich von einem Recherchegespräch oder einem Privatgespräch unterscheidet.
Zu Vorbereitung und technischer Umsetzung eines Interviews findest du hier in Kürze noch einen Leitfaden.
Der Begriff "Porträt" für ein literarisches Format ist an das Porträt in der bildenden Kunst angelehnt. Denn auch ein literarisches Porträt versucht, verschiedene Aspekte des Wesens (oder der Persönlichkeit) einer Person zum Ausdruck zu bringen. So bekommt der Leser, Hörer oder Zuschauer einen tiefen Einblick und eine differenzierte und möglichst umfassende Darstellung einer Person. Das Porträt basiert – neben der Vorrecherche – meist auf einem Gespräch, das der Journalist mit der betreffenden Person geführt hat. Anders als bei einem Interview gibt der Autor das Gespräch nicht einfach nur wieder, sondern bereitet die Informationen noch zusätzlich auf. Alternativ kannst du natürlich auch intensiv in Archiven recherchieren und ein Porträt mit Hilfe dieser Informationen zusammenstellen.
Das Personen-Porträt dokumentiert in der Regel den öffentlichen Lebensweg, aber auch Interessantes aus dem Privatleben einer Person. Die Grenzen zu Reportage, Interview, Bericht und Feature sind fließend. Neben Personen kannst du auch Vereine, Firmen oder Personengruppen porträtieren.
Ein Feature behandelt ein Thema ausführlich, möglichst farbig und erzählt facettenreich. Es zeichnet sich durch einen lebhaften Einsatz von O-Tönen, Geräuschen und Musik aus. Das Feature ist eine Mischform verschiedener Darstellungsformen mit besonderer Nähe zu Reportage: dabei blickt das Feature stärker auf den Hintergrund, statt sich auf das tatsächliche Ereignis zu konzentrieren.
Formal betrachtet handelt es sich um eine aufwändig gestaltete Sendung aus dem Wortbereich, die dem Hörspiel verwandt ist und alle Elemente vom Originalton, über den Autorentext bis zur Musik enthalten kann. Sprachlich passt sich das Feature dem jeweiligen Thema an.
Das Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, dabei entwickelst du vor den Augen und Ohren deines "Publikums" möglichst nachvollziehbar und anschaulich deine Gedankengänge. Deine eigene Meinung betonst du vor allen Dingen durch die Gewichtung der Argumente. So ausgefallen oder krass deine Position auch sein mag, wenn du sie gut begründest, macht die ungewöhnliche Sichtweise deinen Essay besonders interessant, kann aber auch vielfältige Reaktionen beim Hörer, Leser oder Betrachter provozieren.
Essays ergeben sich aus dem "Staunen" des Autors: Beobachte deine Umwelt mit Neugier und Unbefangenheit, aber auch mit Skepsis.
Der Stil kann stark variieren: Von einer gewissen Leichtigkeit bis hin zu fast lyrischen introspektiven Formen ist alles denkbar.
Eine Kritik ist deine persönliche Meinung, Bewertung oder Empfindung zu einem Buch, Film oder Konzert. Die Sprache der Rezension richtet sich nach Anlass und Lesergruppe. In der Rezension werden zugleich alle notwendigen Fakten vermittelt, bei einem Buch wären das beispielsweise Autor, Titel, Verlag, Inhalte, Seitenzahl, Preis etc. Gelegentlich werden auch miteinander verwandte Gegenstände parallel besprochen oder verglichen.
In einem Kommentar kannst auch du als Autor persönlich Stellung zu politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Ereignissen beziehen. Hier vertrittst du deine eigene Meinung, stellst die Ereignisse in einem besonderen Licht dar und ermöglichst so dem Leser, sich seine eigene Meinung zu bilden. Dazu äußerst du deine Meinung und begründest mit wenigen präzisen Argumenten deinen Standpunkt. Wichtig ist es zu kennzeichen, dass es ein Kommentar, also eine persönliche Meinung, und nicht eine Information ist.
Wichtig ist der Aufbau einer Meldung: Das Wichtigste zuerst. So muss die Antwort auf die Frage, die das Publikum womöglich als erste stellen würde, in der Meldung am Anfang kommen. Wie du es sicher auch aus Zeitungsartikeln kennst, ist es hilfreich, einen kurzen, möglicherweise fett gedruckten Absatz, der die grundlegenden Informationen enthält, deinem Artikel voranzustellen. Dein Nachrichtentext sollte die so genannten W-Fragen beantworten: Wer macht Was, Wann, Wo, Wie, Warum, und Woher (aus Welcher Quelle) wissen wir das?
Beim Verfassen einer Nachricht für das Radio solltest du besonders darauf achten, dass der Hörer den Inhalt auf Anhieb versteht. Hier ist es also besonders wichtig, kurze und präzise Sätze zu verwenden. Die Nachrichtensprache ist kurz und prägnant, der Textaufbau ist logisch und gut gegliedert.
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Wie setze ich mein Thema um?
Die folgenden Informationen sollen es dir ermöglichen, deine Ideen und persönlichen Interessen zu einem für andere User möglichst interessanten Beitrag zu verarbeiten. Natürlich sind nicht alle Formate immer klar voneinander abzugrenzen, häufig gibt es Mischformen. Unsere Anregungen sind also nicht eine Vorgabe, an die du dich unbedingt halten musst, deiner Kreativität sind keine engen Grenzen gesetzt. Länger als 10.000 Zeichen Text (ungefähr 4 DIN A4-Seiten getippt) oder 10 Minuten Audio bzw. Video sollte dein Beitrag trotzdem nicht sein. Eher um einiges kürzer! Denn gerade im Internet sollten Texte für den Leser schnell zu erfassen sein, da sie sonst schnell weggeklickt bzw. einfach nicht gelesen werden. Auch Audio- oder Videobeiträge, die zu lang sind, werden vielleicht nicht zu Ende gehört oder gesehen. Das wäre schade! Versuche, lange und komplizierte Sätze zu vermeiden: Es ist überhaupt nicht verwerflich, sondern vielmehr eine Kunst, komplizierte Dinge einfach und klar auszudrücken!Noch einen Tipp vorweg: wer, wann, wo, was, wie? Das sind die berühmten fünf journalistischen "Ws", die du bei jeder Recherche, bei der Vorbereitung und Produktion eines Beitrags beachtet solltest. Darüber hinaus spielen auch die "Ws" "warum" und "mit welchen Folgen" eine Rolle. Mit diesen Fragen im Hinterkopf sollte es dir leichter fallen, einen in sich abgeschlossenen, gut verständlichen Beitrag zu machen. Wenn dein Beitrag fertig ist, solltest du überprüfen, ob du alle W-Fragen beantwortet hast! Diese Ws haben auch den Vorteil, dass der Befragte eigentlich nicht mit einem etwas kurzen "Ja“ oder "Nein“ antworten kann!
Die Reportage
Eine Reportage schildert die Umstände eines Ereignisses, das du selber miterlebt hast. Hier kannst du deine Eindrücke und Erlebnisse schildern; du kannst aber auch darüber berichten, was andere erlebt haben. Das Format der Reportage bietet dir große Freiheiten bei der Umsetzung, du kannst eine große Vielfalt von sprachlichen Mitteln, Tönen und Bildern verwenden.Text:
Klassischerweise schildert eine Reportage ein Ereignis, das der Reporter selber miterlebt hat. Besonderes Interesse liegt, neben den Fakten, auf Atmosphäre, Gefühlen und Eindrücken. So wird dem Leser der Eindruck vermittelt, live dabei gewesen zu sein. Bei einer Reportage geht es um das Erzählen des Wahrgenommenen. Ohne in Klischees und Plattitüden zu verfallen solltest du versuchen, packend und spannend zu erzählen. Mit der Schilderung einer Handlung bzw. Geste kannst du besonders gut Gefühle ausdrücken. Der Einstieg in die Reportage ist besonders wichtig – wenn es dir gelingt, hier eine konkrete Atmosphäre zu erzeugen, kannst du den Leser besonders fesseln.
Audio/Video:
Da in einer Reportage die Informationen besonders interessant und vielfältig dargestellt werden können, ist sie auch im Hörfunk und Fernsehen eine häufige Darstellungsform. An manchen Stellen in einem Filmbeitrag, wenn beispielsweise Gesichter oder Gesten mehr sagen als viele Worte, kannst du z.B. bewusst einen Kommentar weglassen. Die Bilder sprechen dann für sich. Im Hörfunk sind Gesprächspausen vor allem dann sehr reizvoll, wenn Umgebungsgeräusche (Schritte, Straßenlärm, Telefonklingeln) einbezogen werden.
Das Interview
Ein Interview ist die Wiedergabe eines Gesprächs mit einer oder mehreren Person(en), die etwas Besonderes zu erzählen haben. Das Interview ist ein in allen Medien häufig verwendetes Format, man kennt es aus Zeitung, Radio oder Fernsehen.In einem Interview zeigst du dem Leser, Hörer oder Zuschauer, welche Informationen du von deinem Gegenüber erfragt hast. Meist kennen sich Interviewpartner besonders gut mit einem Thema aus (Experteninterview) oder haben ein bestimmtes Ereignis miterlebt (Zeitzeugenintervie
- Interview über eine Person
- Interview um Informationen zu erhalten (Experteninterview)
- Meinungsinterview, die Meinung des/der Interviewpartner über ein bestimmtes Thema wird gefragt
Achtung: Bei Interviews nicht in das Wort des anderen fallen oder zustimmende Gesten oder Laute machen (das stört die Aufnahme). Es ist auch wichtig, die Interviewzeit im Auge zu behalten. Je mehr Material du einfängst, desto mehr Arbeit hast du, das Interview zu kürzen bzw. die entscheidenden Aussagen herauszuschneiden.
Text:
Nachdem du das Interview abgetippt (in der Fachsprache heißt das "transkribiert") hast, solltest du es deinem Interviewpartner noch einmal zuschicken. Den Inhalt solltest du dabei in jedem Fall wahrheitsgetreu beibehalten, die Form aber darfst du gestalten. Rückfragen, Wiederholungen etc. kannst du entfernen. Ebenso darfst du ruhig kleine Änderungen wie etwa am Satzbau vornehmen und unpassende Füllwörter streichen, da sich die gesprochene Sprache von der geschriebenen unterscheidet.
Radio/Video:
Beim Radio- oder Video-Interview kommt es darauf an, die von dir ausgewählte Person dazu anzuregen, dir interessant zu antworten. Dazu gehört, dass du dir von Anfang vergegenwärtigst, dass sich ein öffentliches Radiointerview grundsätzlich von einem Recherchegespräch oder einem Privatgespräch unterscheidet.
Zu Vorbereitung und technischer Umsetzung eines Interviews findest du hier in Kürze noch einen Leitfaden.
Eine Variante des Interviews ist die Umfrage. Mehr dazu findest du hier.
Das Porträt
Das Porträt ist eine Sonderform der Reportage. Es ist das Resultat einer Begegnung. Für den Journalisten bedeutet die Anfertigung eines Porträts eine intensive Auseinandersetzung mit der Person des Porträtierten.Der Begriff "Porträt" für ein literarisches Format ist an das Porträt in der bildenden Kunst angelehnt. Denn auch ein literarisches Porträt versucht, verschiedene Aspekte des Wesens (oder der Persönlichkeit) einer Person zum Ausdruck zu bringen. So bekommt der Leser, Hörer oder Zuschauer einen tiefen Einblick und eine differenzierte und möglichst umfassende Darstellung einer Person. Das Porträt basiert – neben der Vorrecherche – meist auf einem Gespräch, das der Journalist mit der betreffenden Person geführt hat. Anders als bei einem Interview gibt der Autor das Gespräch nicht einfach nur wieder, sondern bereitet die Informationen noch zusätzlich auf. Alternativ kannst du natürlich auch intensiv in Archiven recherchieren und ein Porträt mit Hilfe dieser Informationen zusammenstellen.
Das Personen-Porträt dokumentiert in der Regel den öffentlichen Lebensweg, aber auch Interessantes aus dem Privatleben einer Person. Die Grenzen zu Reportage, Interview, Bericht und Feature sind fließend. Neben Personen kannst du auch Vereine, Firmen oder Personengruppen porträtieren.
Das Feature
Das Radio-Feature ist ein non-fiktionales Hörfunk-Genre, das unter anderem Elemente von Hörspiel, Dokumentation und Reportage verbindet.Ein Feature behandelt ein Thema ausführlich, möglichst farbig und erzählt facettenreich. Es zeichnet sich durch einen lebhaften Einsatz von O-Tönen, Geräuschen und Musik aus. Das Feature ist eine Mischform verschiedener Darstellungsformen mit besonderer Nähe zu Reportage: dabei blickt das Feature stärker auf den Hintergrund, statt sich auf das tatsächliche Ereignis zu konzentrieren.
Formal betrachtet handelt es sich um eine aufwändig gestaltete Sendung aus dem Wortbereich, die dem Hörspiel verwandt ist und alle Elemente vom Originalton, über den Autorentext bis zur Musik enthalten kann. Sprachlich passt sich das Feature dem jeweiligen Thema an.
Der Essay
Der Essay ist eine Erzählform, in der neben dem Inhalt vor allen Dingen die Argumentation wichtig ist. (Text/Audio/Video)Das Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, dabei entwickelst du vor den Augen und Ohren deines "Publikums" möglichst nachvollziehbar und anschaulich deine Gedankengänge. Deine eigene Meinung betonst du vor allen Dingen durch die Gewichtung der Argumente. So ausgefallen oder krass deine Position auch sein mag, wenn du sie gut begründest, macht die ungewöhnliche Sichtweise deinen Essay besonders interessant, kann aber auch vielfältige Reaktionen beim Hörer, Leser oder Betrachter provozieren.
Essays ergeben sich aus dem "Staunen" des Autors: Beobachte deine Umwelt mit Neugier und Unbefangenheit, aber auch mit Skepsis.
Der Stil kann stark variieren: Von einer gewissen Leichtigkeit bis hin zu fast lyrischen introspektiven Formen ist alles denkbar.
Die Kritik / Rezension
Die Kritik oder Rezension gibt deine Meinung zu aktuellen kulturellen Themen wieder. Anlässe können neu erschienene Bücher, (Kino-) Filme, Theateraufführungen oder Konzerte sein.Eine Kritik ist deine persönliche Meinung, Bewertung oder Empfindung zu einem Buch, Film oder Konzert. Die Sprache der Rezension richtet sich nach Anlass und Lesergruppe. In der Rezension werden zugleich alle notwendigen Fakten vermittelt, bei einem Buch wären das beispielsweise Autor, Titel, Verlag, Inhalte, Seitenzahl, Preis etc. Gelegentlich werden auch miteinander verwandte Gegenstände parallel besprochen oder verglichen.
Der Kommentar
Der Kommentar ist eine freie Darstellungsform, in der du oder ein Experte eine Meinung zu einem Sachverhalt, einer Äußerung o.ä. schilderst.In einem Kommentar kannst auch du als Autor persönlich Stellung zu politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Ereignissen beziehen. Hier vertrittst du deine eigene Meinung, stellst die Ereignisse in einem besonderen Licht dar und ermöglichst so dem Leser, sich seine eigene Meinung zu bilden. Dazu äußerst du deine Meinung und begründest mit wenigen präzisen Argumenten deinen Standpunkt. Wichtig ist es zu kennzeichen, dass es ein Kommentar, also eine persönliche Meinung, und nicht eine Information ist.
Die Nachricht
Die Nachricht schildert etwas, das in der Vergangenheit geschehen ist oder kündigt an, was geschehen wird. Sie ist eine informierende, auf Tatsachen bezogene journalistische Darstellungsform. Die Nachrichtensprache ist nüchtern und wertfrei.Wichtig ist der Aufbau einer Meldung: Das Wichtigste zuerst. So muss die Antwort auf die Frage, die das Publikum womöglich als erste stellen würde, in der Meldung am Anfang kommen. Wie du es sicher auch aus Zeitungsartikeln kennst, ist es hilfreich, einen kurzen, möglicherweise fett gedruckten Absatz, der die grundlegenden Informationen enthält, deinem Artikel voranzustellen. Dein Nachrichtentext sollte die so genannten W-Fragen beantworten: Wer macht Was, Wann, Wo, Wie, Warum, und Woher (aus Welcher Quelle) wissen wir das?
Beim Verfassen einer Nachricht für das Radio solltest du besonders darauf achten, dass der Hörer den Inhalt auf Anhieb versteht. Hier ist es also besonders wichtig, kurze und präzise Sätze zu verwenden. Die Nachrichtensprache ist kurz und prägnant, der Textaufbau ist logisch und gut gegliedert.
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